Tipps für die Zeitumstellung mit Babys und Kindern

21. Oktober 2017 -



Am 25. März ist es wieder soweit. In einer Woche ist es soweit und die Zeitumstellung von der Normal- (Winter-) zur Sommerzeit zur wird vorgenommen. Was heißt, dass die Zeit von 2 auf 3 Uhr vorgestellt wird und wir somit eine Stunden „geklaut“ bekommen.

Damit haben vor allem Babys und Kinder zu kämpfen. Da der Schlafrhythmus von Babys, wenn sie ihn denn gerade gefunden haben, noch sehr anfällig bei Veränderungen ist.

Am besten können wir ihnen helfen, indem wenn wir uns gleichzeitig mit ihnen auf diese Umstellung vorbereiten. Denn auch wenn wir als Erwachsene diese Umstellung besser verkraften, fordert sie unserem Körper eine Menge Energie ab. Es ist im Prinzip ein, wenn auch nur einstündiger, Jetlag.

Nicht nur die reine „Zubettge-“ und Aufwachzeit, sondern der ganze Tagesrhythmus unserer Kleinsten wird durcheinandergebracht.

Zeitumstellung von 2 auf 3 Uhr

Frühling von Winter- auf Sommerzeit

Zeitumstellung von 3 auf 2 Uhr

Herbst von Sommer- auf Winterzeit

Babys und Kinder auf die Zeitumstellung vorbereiten

Am besten startet ihr mit der langsamen Rhythmusveränderung eine Woche vor der Zeitumstellung. In dem ihr im Frühjahr, wenn euch eine Stunde Zeit „weggenommen “ wird, sie eine Woche langsam steigend immer etwas früher morgens weckt. Damit sie abends, unterstützt durch viel Bewegung, früher müde sind und leichter einschlafen.

Zum Beispiel indem ihr darauf achtet, eure Kleinen jeden Tag etwa 10 Minuten früher aufzuwecken und Schlafen zulegen.

Ebenso wie ihr die Schlafenzeiten anpasst, könnt ihr andere den Tag strukturierende Elemente vorziehen (bzw. im Herbst nach hinten verschieben). Dies sind zum Beispiel die Essen-/Stillzeiten und Spiele- oder Spaziergehzeiten. Dabei solltet ihr darauf achten eure Kleinen in dieser Zeit nicht zu viel zuzumuten. Denn das ist es ja gerade, vor dem ihr sie bewahren wollt.

Wenn es mit der langsamen Vorbereitung nicht geklappt habt, könnt ihr ihnen dennoch behilflich sein. Indem ihr sie am Tag der Umstellung von der Winter- zur Sommerzeit früher weckt und durch eine bewegungsintensive Tagesgestaltung mit viel frischer Luft probiert müde zu machen, so dass sie es am Abend  ggf. schaffen etwas früher einzuschlafen.

(Bei der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit am Abend länger wachhalten. Und dies ggf. durch eine ruhige und entspannte Tagesgestaltung unterstützen und sie am darauffolgenden Morgen entsprechend länger schlafen lassen. Dies könnt ihr Eltern dadurch unterstützen, indem ihr den Schlafraum der Kleinen abdunkelt und morgens entsprechend früher erhellt.)

Ich wünsche allen, insbesondere Eltern und ihren Liebsten eine gute Vorbereitung um Umsetzung der anstehenden Zeitumstellung am 25. März.

Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

Beitragsfoto: Alina R / shutterstock
Foto 2 und 3: Freedom Master / shutterstock

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