Tipps zur Zeitumstellung für Babys und Kinder – Sommerzeit

Februar 11, 2019 -



Am 31. März ist es wieder soweit. Die Zeit wird umgestellt. Wie lange bzw. häufig diese Zeitumstellung noch andauernd wird, ist nach den widersprüchlichen Interessen der einzelnen Ländern Europas ungewiss. Vermutlich wird dies 2020 zum letzten Mal der Fall sein. Gott sei Dank!

Am 31. März ist es aber auf jeden Fall wieder soweit und die Uhr wird von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Was heißt, dass die Zeit in der Nacht vom 30. auf den 31. März von 2 auf 3 Uhr vorgestellt wird und uns somit eine Stunde „genommen“ wird.

Damit haben vor allem Babys und Kinder zu kämpfen. Da der Schlafrhythmus von Babys, wenn sie ihn denn gerade gefunden haben, noch sehr anfällig bei Veränderungen ist.

Am besten können wir ihnen helfen, indem wenn wir uns gleichzeitig mit ihnen auf diese Umstellung vorbereiten. Denn auch, wenn wir als Erwachsene diese Umstellung besser verkraften, fordert sie unserem Körper eine Menge Energie ab. Es ist im Prinzip ein, wenn auch nur einstündiger, Jetlag.

Nicht nur die reine „Zubettge-“ und Aufwachzeit, sondern der ganze Tagesrhythmus unserer Kleinsten wird durcheinandergebracht.

Zeitumstellung von 2 auf 3 Uhr

Babys und Kinder auf die Zeitumstellung vorbereiten

Am besten startet ihr mit der langsamen Rhythmusveränderung eine Woche vor der Zeitumstellung mit kleinen Zeitverschiebungen.

Zum Beispiel indem ihr darauf achtet, eure Kleinen jeden Tag etwa 10 Minuten früher aufzuwecken und früher Schlafen zu legen.

Ebenso wie ihr die Schlafenzeiten anpasst, könnt ihr andere, den Tag strukturierende Elemente nach vorne zu verschieben. Dies sind zum Beispiel die Essen-/Stillzeiten und Spiele- oder Spaziergehzeiten. Dabei solltet ihr darauf achten eure Kleinen in dieser Zeit nicht zu viel zuzumuten. Denn das ist es ja gerade, vor dem ihr sie bewahren wollt.

Wenn es mit der langsamen Vorbereitung nicht geklappt habt, könnt ihr ihnen dennoch behilflich sein. Indem ihr sie am Tag der Umstellung von der Winter- zur Sommerzeit etwas früher weckt und sie durch eine bewegungsreiche Tagesgestaltung mit viel frischer Luft probiert, sie früher müde werden zu lassen, so dass sie es am Abend  ggf. schaffen früher einzuschlafen.

Dies könnt ihr zudem dadurch unterstützen, indem ihr den Schlafraum der Kleinen abdunkelt und morgens entsprechend früher erhellt.

Ich wünsche allen, insbesondere Eltern und ihren Liebsten eine gute Vorbereitung um Umsetzung der anstehenden Zeitumstellung am 31. März 2019.

Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

Beitragsfoto: ls Alina R/rs Freedom Master / shutterstock
Foto2: Freedom Master / shutterstock

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