Kinderzimmer – Wie bauen wir ein Nest für unser Baby?

Ein Nest bauen, das Kinderzimmer

Ein Nest bauen: Hier bekommt ihr ein paar Einrichtungs-Tipps fürs Kinderzimmer an die Hand 🙂 Denn der Wunschgedanke, dass man einfach alle möglichen Kataloge durchstöbert und emsig Bestellungen aufgibt, ist meist ferne Realität.

Vor allem bei dem ersten Kind muss alles irgendwie besorgt werden, ob nun gebraucht oder funkelnagelneu, uns Eltern überkommt vor allem ein Wunsch: Schön soll es werden.

Die wichtigsten Tipps beim “Nest bauen”:

  • Auch, wenn man meint, das zukünftige Kinderzimmer intuitiv gut ausgemessen zu haben: Messt einmal alle Maße aus und notiert auch: Wo sind die Fenster? Wo ist die Tür? In welche Richtung öffnet sich die Tür? Wo ist ggf. die Heizung? So spart man sich nervige “Aha-Momente”, wenn man die Möbel aufbauen möchte.
  • Die Kinderzimmertür sollte sich nach Möglichkeit nicht die Sicht auf das Bettchen versperren. Weder das Kind noch wir Eltern fänden es toll, wenn man ständig ein “Brett vorm Kopf” hat, sobald die Tür sich öffnet.

Wickelkommode

  • Positioniert die Wickelkommode dort, wo auch ein Fön oder ein Heizstrahler schnell den Weg zu einer Steckdose findet.
  • Ein Wickeltisch-Regal sollte nicht direkt über dem Kopf des Babys angebracht werden, falls doch, bitte hier nur weiche Sachen wie Windeln, Mulltücher etc. lagern.
  • Im Babyalter sollte man die nötigsten Kleidungsstücke wie Bodies, Höschen und Shirts direkt in der Nähe oder in der Wickelkommode lagern, um sich den Weg zum Schrank beim Wickeln zu ersparen. Am besten legt man sich die benötigten Utensilien direkt raus. Es ist wirklich, wirklich gefährlich, ein Baby auch nur eine Sekunde alleine auf der Wickelablage zu lassen!
  • Auch Handtücher in greifbarer Nähe machen Sinn.
  • Ein Mobilé über der Wickelkommode und /oder über dem Bettchen ist eine gute Idee.

Beim Nest bauen unumgänglich – dass Babybett

  • Ein Gitterbett ist für die ersten Lebensjahre unumgänglich, es sei  denn, die Kinder schlafen im sog. “Familienbett” mit.
  • Ein “Nestchen” für das Babybett ist leider nur schön anzusehen, aber nicht notwendig. Überhaupt sollte das Babybett so gut wie leer sein! Eine “kuschelige” Spieluhr ist okay, mehr sollte nicht neben dem Baby liegen.
  • Auch Bettdecken sind gerade anfangs nicht nur sinnlos, sondern auch gefährlich. Das Baby schläft am besten in einem Schlafsack, der hält schön warm und legt sich nicht über das Gesicht. Zudem bleibt dieser immer an den Beinen und kann nicht weggestrampelt werden.
  • Regale sind im Krabbelalter nicht ungefährlich, deswegen sollten darin gerade in den unteren Fächern nur Spielsachen gelagert sein, die das Kind nicht verletzen können.
  • Überhaupt gilt: Regale fest an der Wand montieren! Denn sobald Babys gelernt haben, sich an Möbeln hochzuziehen, sind wackelige Möbel sehr gefährlich. Bei Möbeln mit Schubladen sollten diese beim Rausziehen eine Stoppfunktion haben, damit das Kind nicht unter der Schublade begraben wird, sobald es daran zieht. Man kann auch gerne das Öffnen von Schubladen und Schranktüren komplett mit einer Kindersicherung stoppen;)
  • Dimmbares Licht ist eine sehr gute Idee, da Babys es lieber weniger hell mögen.
  • Die Steckdosen unbedingt mit Kindersicherungen ausstatten.

Wir hoffen, wir konnten Euch ein paar Tipps und Anregungen geben und wünschen Euch viel Spaß beim Einrichten!

Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

Werbung

Federwiege von Memola

Mit dem Gutscheincode FAMAG2019 erhaltet ihr im Memola-Shop einen Rabatt von 40 Euro auf die 3in1 Federwiege.

Beitragsfoto: KatarzynaBialasiewicz von Getty Image Pro (über Canva)
Mira Mondstein
Mira ist Autorin und Trageberaterin und ist bei Babytalk für das Social Media zuständig. Zusammen mit Deva organisiert sie auch viele Bloggerevents und hat mit ihm den Elternblogger-Produktaward ins Leben gerufen.