Geschwisterliebe ist einzigartig

22. Oktober 2016 -



Geschwisterliebe ist einzigartig und „Blut ist dicker als Wasser“, so ein bekanntes Sprichwort. Wer sich für Nachwuchs entscheidet, fragt sich auch, ob das Kind mit einem Geschwisterchen aufwachsen sollte.

Fällt die Entscheidung für ein zweites, drittes oder auch viertes Kind, stellen sich viele Fragen, zum Beispiel zum Altersunterschied. Wie viel ist gut, damit die Kinder zusammen aufwachsen, voneinander lernen und sich lieben können? Und wieviel ist zuviel und beide wachsen als Einzelkinder auf.

Die perfekte Konstellation gibt es nicht, denn jeder Altersunterschied bringt seine Vor- und Nachteile. Klar ist aber, dass Geschwisterliebe etwas ganz Besonderes sein kann, obschon Geschwister streiten, zanken und sich raufen.

Gerade wenn der Altersunterschied klein ist, kann es für Eltern anstrengend werden. Mal ist der Neid so groß, dass sich die lieben Kleinen wünschen, ein Einzelkind zu sein.

Teilen will gelernt sein

Denn auch Teilen will gelernt sein. Sind die Kinder aber mal voneinander getrennt, merken sie oft ganz schnell, was ihnen fehlt. Geschwister verbindet sehr oft ein unsichtbares Band, welches nur sie fühlen und spüren.

Sie brauchen oft keine Worte, tauschen Blicke, Mimik und Gestik so selbstverständlich aus, wie die Luft zum Atmen. Diese Verbindung ist einzigartig und entschädigt viele Eltern für die endlosen Diskussionen und Streitereien der Kinder untereinander.

Altersunterschied

Wenn der Altersunterschied größer ist, kann es sein, dass die Geschwister als „zwei Einzelkinder“ aufwachsen. Die Konstellation ist dabei egal. Doch nicht selten genießt es ein Junge eine große Schwester oder ein Mädchen einen großen Bruder zu haben.

Jüngere Mädchen genießen es nicht selten einen großen Bruder oder ein jüngerer Junge eine ältere Schwester zu haben, der sie nachahmen können. Und auch zwischen gleichgeschlechtlichen Geschwistern entsteht in den allermeisten Fällen ein starkes Band der Verbundenheit.

Wie auch immer, sie werden schauen und finden, womit sie die Aufmerksamkeit der Eltern gewinnen können. Und spätestens, wenn die Eltern älter werden, sind sie häufig sehr froh, nicht „allein auf der Welt zu sein“.

Euer Deva (Babytalk – Redaktion)


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