Tipps für die Zeitumstellung mit Babys und Kindern

21. October 2017 -



In einer Woche ist es soweit und die Zeitumstellung von der Sommer zur „Winter-„ bzw. Normalzeit wird vorgenommen. Was heißt, dass die Zeit von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt wird und wir somit eine Stunden “geschenkt” bekommen.

Damit haben vor allem Babys und Kinder zu kämpfen. Da der Schlafrhythmus von Babys, wenn sie ihn denn gerade gefunden haben, noch sehr anfällig bei Veränderungen ist.

Am besten können wir ihnen helfen, indem wenn wir uns gleichzeitig mit ihnen auf diese Umstellung vorbereiten. Denn auch wenn wir als Erwachsene diese Umstellung besser verkraften, fordert sie unserem Körper eine Menge Energie ab. Es ist im Prinzip ein, wenn auch nur einstündiger, Jetlag.

Nicht nur die reine „Zubettge-“ und Aufwachzeit, sondern der ganze Tagesrhythmus unserer Kleinsten wird durcheinandergebracht.

Zeitumstellung von 2 auf 3 Uhr

Herbst von Sommer- auf Winterzeit

 

Zeitumstellung von 3 auf 2 Uhr

Frühling von Winter- auf Sommerzeit

Babys und Kinder auf die Zeitumstellung vorbereiten

Am besten starten wir die langsame Rhythmusveränderung eine Woche vor der Zeitumstellung. Zum Beispiel indem wir darauf achten unsere Kleinen jeden Tag etwa 10 Minuten früher bzw. später aufwecken bzw. schlafenlegen.

Das können wir Eltern dadurch unterstützen, indem wir den Schlafraum der Kleinen abdunkeln und morgens entsprechend früher erhellen.

Ebenso wie wir die Schlafenzeiten anpassen, können wir andere den Tag strukturierende Elemente vorziehen bzw. nach hinten verschieben. Dies sind zum Beispiel die Essen-/Stillzeiten und Spiele- oder Spaziergehzeiten. Dabei sollten wir darauf achten unseren Kleinen in dieser Zeit nicht zu viel zuzumuten. Denn das ist es ja gerade, vor dem wir sie bewahren wollen.

Wenn es mit der langsamen Vorbereitung nicht geklappt hat, können wir ihnen dennoch behilflich sein. Indem wir sie am Tag der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit am Abend länger wachhalten. Und dies ggf. durch eine ruhige und entspannte Tagesgestaltung unterstützen. und sie am darauffolgenden Morgen länger schlafen.

Im Frühjahr, wenn wir uns einen Stunde Zeit „geklaut“ wird, können wir sie morgens eine Stunde früher wecken. Damit sie abends, unterstützt durch viel Bewegung am Tag, früher müde sind und leichter einschlafen.

Ich wünsche allen, insbesondere Eltern und ihren Liebsten eine gute Vorbereitung um Umsetzung der anstehenden Zeitumstellung am 29. Oktober.

Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

Beitragsfoto: Alina R / shutterstock
Foto 2 und 3: Freedom Master / shutterstock

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