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Was tun, wenn Babys nicht einschlafen wollen?

Was tun, wenn Babys nicht einschlafen wollen?

Diese Frage stellen sich viele vor allem junge Eltern, wenn sie sich verzweifelt fragen, wie sie ihr Kind zum Schlafen bringen, um endlich zur Ruhe zu kommen. Häufig herrscht die Angst vor, dass die Kleinen direkt einen regelmäßigen Schlafrhythmus bräuchten, damit es später keine Schwierigkeiten gibt. Das ist nicht so. Viele Neugeborene haben zu Beginn keinen regelmäßigen Schlafrhythmus.

Das wichtigste und gleichzeitig schwierigste ist die Schlafzeiten des neuen Familienmitglieds mit dem eigenen irgendwie in Einklang zu bringen.

Viele Eltern haben Angst, dass ihre Kinder nicht genug Schlaf bekommen könnten oder ihre Wachzeiten auf die Schlafzeiten der Eltern verlegen könnten. Doch dies geschieht  eher an besonders „stressigen“ oder aufregenden Tagen für die Familie oder bei Erkrankungen der Kleinen.

In den meisten Fällen übernehmen die Neugeborenen den Schlafrhythmus der Mutter. Auch wenn die häufig erschöpften Mütter und Väter froh sind, wenn sie ihre Babys recht früh ins Bett bekommen, klappt dann das Einschlafen sehr häufig nicht auf Anhieb.

Es gibt eine relativ leichte gedankliche Ausrichtung an die man sich auch in diesen Situationen richten kann: „Glückliche Kinder brauchen glückliche Eltern“. Machen sie sich als betroffene Eltern keinen Stress, wenn ihr Baby noch nicht schlafen möchte, lassen sie es in einer Babyschale oder eine andere gemütliche und sichere Schlafmöglichkeit neben sich liegen und wenn sie noch mal raus wollen oder müssen, nehmen sie es in einem Tragetuch mit. Kinder lieben es in der Nähe ihrer Eltern zu sein, egal wo. Babys können selbst bei lauter Musik schlafen, wenn sie müde sind. Was natürlich nicht heißen soll, dass eine Diskothek unbedingt der Beste Ort für kleine Babys und Kinder ist. Nicht selten hilft es dem neuen Familienmitglied, wenn es auf dem Bauch von Mama und Papa liegt und deren Herzrhythmus hören kann. Wenn diese entspannt schlagen, beruhigen sich die Kleinen häufig schneller.

Ungewöhnliche doch probate Einschlafhilfen

Ich kenne viele Geschichten von Eltern, die ihr Baby zum Einschlafen im Auto herumgefahren oder unter Aufsicht auf eine laufende Waschmaschine gelegt haben. Ein häufiger Tipp ist auch der Fön, der auf kleiner Stufe im Baby-Schlafzimmer läuft und mit seinem monotonen Geräusch das Baby beim Einschlafen unterstützt. All dies sind tolle Ideen und natürlich sehr hilfreich, wenn sie funktionieren.

Babys holen sich den Schlaf, den sie brauchen!

Hilfreich ist es auch, sich nicht zum Abend hin „verrückt“ zu machen, ob das Kleine nun gleich einschlafen wird oder nicht. „Wenn es unruhig ist, nehmen sie es auf den Arm oder tragen sie es mit einem Tuch vor ihrem Körper“ ist ein alter, bewährter Hebammentipp.

Das ist für gesunde und satte Babys das einzige was sie brauchen. Sie müssen und sollen nicht immer beschäftigt werden, wenn sie wach sind. Und so ist es auch ok, wenn sie im Elternbett oder daneben in einem eigenen Bettchen wach liegen und vor sich hin brabbeln.

Vorbereitendes während der Schwangerschaft

Schon während der Schwangerschaft kann man übrigens das Schlafen zu einem Ritual machen, in dem die werdende Mutter sich selber um einen zumindest relativ regelmäßigen Schlafrhythmus bemüht, dies mit entspannender Musik und einem Gespräch mit dem Embryo verbindet. Dies stärkt von Beginn an die Mutter-Kind-Bindung, das Vertrauen in eine unkomplizierte Schwangerschaft und Geburt und entspannt.

Nun wünsche ich allen Eltern erholsame und entspannte Nächte,

Euer Deva (Babytalk-Redaktion)

In diesem Kontext könnten Euch auch die folgenden Beiträge interessieren: „Einschlafprobleme mit Kleinkindern“, „Babys haben ein Rechts aufs Schreien“ und „Schlafen im Familien-/Elternbett“ (Hinweis der Redaktion).

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