Schlagwort: Schwangerschaft

  • Das erste VEGANE Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere – Werbung

    Das erste VEGANE Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere – Werbung

    Hallo Ihr Lieben,
    wir haben gute Nachrichten für alle, die bisher keines der Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere bzw. für Mamis (to be) einnehmen konnten, weil diese schlichtweg NICHT VEGAN waren und zudem meist noch scheußlich schmeckten. Es heißt adfetal.

    adfetal hat das erste VEGANE Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere, Stillende und Mamis mit Kinderwunsch entwickelt, welches NICHT AUS FISCHRESTEN und sonstigen tierischen Bestandteilen besteht!

    Was ihr noch wissen solltet, wenn euch ein Nahrungsergänzungsmittel empfohlen wurde, welches insbesondere Folsäure beinhaltet:

    Ihr solltet unbedingt auf die Mischung der einzelnen Bestandteile achten, denn eine ungünstige Zusammensetzung sorgt bei vielen Präparaten dafür, dass sich die Elemente gegenseitig in der Wirkung ausschalten bzw. den Effekt enorm reduzieren.

    Ein absolut wirksames Mittel für Schwangere und Mamis

    Mit adfetal habt ihr ein absolut unkompliziertes Mittel, das ihr durchgängig in gleicher Dosierung einnehmen könnt. Es ist eines der wirksamsten Mittel, da es die einzelnen Komponenten perfekt dosiert. So, dass diese sehr gut zusammen wirken.

    Wir finden es einfach toll, dass man nicht mehr länger ekelhaften Fischgeschmack aushalten muss. Und seinemBaby trotzdem etwas gutes tun kann!

    Ihr könnt das adfetal unter dem über den nachfolgenden Link auf Amazon.de bestellen. Zudem gibt es dieses tolle Nahrungsergänzungsmittel in den meisten Apotheken. Und natürlich auf der Homepage von adfetal selbst:

    https://www.adpharm.eu/adfetal

    Wir wünschen Euch allen eine wunderschöne Kugelzeit und eine schöne Kuschelzeit mit Eurem Baby!

    Eure Babytalk-Redaktion

    Mira und Deva

  • Schwangerschaft: Meine nervigsten Schwangerschaftssprüche

    Schwangerschaft: Meine nervigsten Schwangerschaftssprüche

    Schwangerschaftssprüche: Viele Frauen kennen das bestimmt: In der Schwangerschaft wird Frau mit nervigen Sprüchen sowie Fragen überhäuft und mit ungefragten Ratschlägen versorgt. Kennt ihr das auch? Mir ist das schon sehr oft passiert.

    Meine Top 8 der nervigsten Sprüche in der Schwangerschaft

    Darf ich mal deinen Bauch anfassen?

    Ähm, darf ich deinen Bauch anfassen? Nein natürlich nicht, wir sind doch hier nicht im Streichelzoo. Ich meine so eine Berührung ist etwas intimes, da schlägt ein kleines Herzchen in meinem Bauch. Warum sollte ich also jeden daran rumtätscheln lassen.

    War die Schwangerschaft geplant?

    Ja, stell dir vor. Wir hätten sonst verhütet. Diese Frage finde ich eigentlich mit am schlimmsten. Erstens würde es mir nie einfallen sie zu stellen und zweitens sollte es doch jedem selbst überlassen sein, ob und wie viele Kinder er bekommt.

    Du hast es ja so gewollt

    Ja, natürlich habe ich diese Schwangerschaft gewollt. Trotzdem werde ich jetzt wohl jammern dürfen. Mein Mann stirbt auch mindestens 3x im Jahr an der Männergrippe, wieso sollten wir Frauen dann nicht auch in der Schwangerschaft mal Wehwehchen haben dürfen?

    Wie viel hast du schon zugenommen?

    Was geht es dich an? Ich gehe ja auch nicht durch meinen Freundeskreis und frage nach Weihnachten wieviel jeder zugenommen hat. Vielleicht sollten wir das aber mal bei diesen Personen tun 🙂

    Das liegt bestimmt an den Hormonen

    Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Spruch schon gehört, aber er nervt mich immer wieder aufs Neue. Ja natürlich kann einiges an den Hormonen liegen, aber manche Sachen gehen mir einfach auf die Nerven. Schwangerschaft hin oder her.

    Da ist wirklich nur eins drin?/Bist du sicher, dass es nur eins ist?

    JA, wir sind uns absolut sicher. Mein Bauch ist nur groß. Ich weiß nicht, was Leute zu solchen Fragen treibt. Ich denke aber nicht, dass sie einen Moment darüber nachdenken, dass es für den Gegenüber verletzend rüber kommen könnte.

    Danach ist aber Schluss, oder?

    Das ist mein absoluter „No Go“ – Satz in der Schwangerschaft. Ich meine, es geht niemanden was an und wenn ich noch 20 Kinder bekomme. Solange ich gut für sie sorge und es ihnen gut geht.

    Wieso isst du keine Salami mehr? Toxoplasmose?

    So was hat’s bei uns alles nicht gegeben und ich hab auch gesunde Kinder zur Welt gebracht!

    Das ist wirklich ein Standardspruch, den ich nur von der älteren Generation zu hören bekommen habe. Mittlerweile stehe ich darüber und denke mir meinen Teil. Denn was ich esse oder nicht, bleibt zum Glück mir überlassen.

    Ich hoffe, ihr nehmt diesen Artikel auch mit einem Schuss Humor, denn manchmal hilft einfach nur lachen und weitergehen. Ich habe gefühlt schon alle Sprüche gehört und denke mir immer wieder meinen Teil zu den Leuten die sie mir an den Kopf knallen.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    Vielleicht magst einen oder mehrere deiner nervigsten oder auch berührendsten Schwangerschaftssprüche hier mit uns und unserer Community teilen.

    Beitragsfoto: Freeograph / shutterstock
  • Ängste in der Schwangerschaft

    Ängste in der Schwangerschaft

    Eine Schwangerschaft ist etwas wunderschönes. Alleine das Gefühl des positiven Schwangerschaftstest, ist einmalig. Ich weiß es bei allen Schwangerschaften noch ganz genau. Dieses überglückliche Gefühl zu wissen, dass neues Leben in einem wächst. Aber mit dem wachsenden Bauch, wächst auch die Angst. Angst das etwas nicht stimmen könnte.

    Angst etwas falsches zu essen oder zu tun und vielleicht auch die Angst vor der Geburt. Dies ist aber vollkommen in Ordnung. Auch wenn nicht viele darüber reden, oder es immer vorgelebt wird das eine Schwangerschaft nur Glück und positive Gefühle hervorruft. So ist es auch vollkommen in Ordnung Angst zu haben.

    Ich habe diese Ängste auch, oft mehr als mir lieb ist. Gerade in Hinblick auf die Geburt habe ich viele Ängste. Werde ich eine gute Hebamme haben, sind gute Ärzte im Krankenhaus? Werde ich das alles durchstehen und vor allem wird es meinem Baby gut gehen.

    Es sind viele Gedanken die einen in der Schwangerschaft beschäftigen. Ganz wichtig ist es aber diese ernst zu nehmen und sich selber zu beruhigen. Ich habe zum Beispiel einen Termin in 2 Krankenhäusern gemacht. Diese bieten Info Abende wo man einen Teil der Ärzte, Schwestern und Hebammen kennen lernen kann.

    Außerdem wird der Kreissaal und die komplette Entbindungsstation gezeigt. Dies beruhigt wirklich sehr. Wir konnten unsere Fragen vor Ort und ohne Stress stellen. Ebenso konnte ich mir einen Eindruck davon verschaffen, wie die Entbindung hier ablaufen kann.

    Es war für uns wirklich sehr informativ und wir haben uns tatsächlich für ein Krankenhaus entschieden welches vorher gar nicht auf unserer Liste stand. Es ist zwar 10 Minuten weiter entfernt, aber es hat uns mit der Umgebung und der Professionalität der Ärzte absolut überzeugt.

    Angst, weil man auf einige Dinge keinen Einfluss hat

    Sind wir mal ehrlich eine Schwangerschaft wie im Bilderbuch gibt es nur sehr selten. Oftmals muss man auch mal zwischendurch ins Krankenhaus, weil etwas nicht stimmt, oder man zumindest das Gefühl hat das etwas nicht okay ist. Mir erging das öfter so.

    Da tasten plötzlich wildfremde Menschen an Stellen rum, wo man nun mal nicht eben jeden hin lässt. Aber egal wie unangenehm diese Situation auch ist, so macht man es schließlich für sein Kind.

    Ein weiterer Tipp kam von meiner Hebamme, sie sagte mir ich solle jeden noch so kleinen Gedanken aussprechen. Egal ob er nun negativ oder positiv ist. Mit meinem Partner über meine Ängste sprechen, denn oftmals konnte er mich schon mit ein paar Sätzen beruhigen.

    Denn gerade am Anfang der Schwangerschaft war ich wirklich mit manchen Sachen überfordert. Da half mir aber auch meine Frauenärztin sehr. Sie gab mir eine Liste mit Nahrungsmitteln auf die ich in der Schwangerschaft verzichten sollte. Wenn ihr euch also unsicher seid, was ihr essen dürft und was nicht, fragt lieber nach.

    Es gibt keine dummen Fragen in der Schwangerschaft

    Ich habe gelernt, gerade in der Schwangerschaft, gibt es keine blöden Fragen. Denn jede Frage die eine werdende Mama beschäftigt sollte ernst genommen werden.

    Was mich außerdem sehr beruhigte war der Geburtsvorbereitungskurs. Dort traf ich andere Mamas und konnte mich endlich richtig austauschen. Denn dort merkte ich das ich mit meinen Ängsten nicht alleine war. Das sogar Mamas die das dritte oder vierte Kind erwarteten genau die gleichen Ängste und Sorgen hatten wie ich.

    Genau dieser Austausch machte mir Mut und seid dem bin ich wieder etwas entspannter.

    Dies soll jetzt nicht heißen das eine Schwangerschaft nur aus Sorgen und Ängsten bestehen soll. Ganz und gar nicht. Es soll aber zeigen, dass wenn ihr solche Ängste oder negative Gedanken habt, dies vollkommen okay ist. Es gibt Wege diese Gedanken positiv zu beeinflussen und euch die Ängste zu nehmen.

    Sorgen machen, geht eben schon in der Schwangerschaft los und endet wahrscheinlich ein ganzes Leben lang nicht. Denn auch wenn die Kinder größer sind, werden wir Mamas aber auch Papas, uns immer Gedanken um unsere Kinder machen.

    Trotzdem ist es wichtig so positive Gedanken wie möglich zu haben. Macht euch nicht wegen Kleinigkeiten verrückt und genießt jeden Moment. Denn so innige Momente mit eurem Kind im Bauch, wird es nach der Geburt nicht mehr geben.  Dafür werden umso mehr andere innige und liebevolle Momente außerhalb des Bauches folgen.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    Beitragsfoto: Syda Productions / shutterstock
  • Die Doula – helfende Elfe unter der Geburt

    Die Doula – helfende Elfe unter der Geburt

    Eine Doula ist eine Person – meistens eine Frau – die eine Gebärende vor, während und nach der Geburt seelisch, moralisch sowie körperlich unterstützt. Sie ist keine medizinische Fachperson im eigentlichen Sinne, hat aber mehrere entsprechende Kurse besucht und wird mit einem Diplom ausgezeichnet.

    Ein ganz großer Vorteil ist, dass die Frauen ihre Betreuerin lange vor der Geburt auswählen, kennenlernen und somit eine weitere, vertraute Person als zusätzliche Unterstützung im Gebärsaal haben, auf die sie sich verlassen und deren Hand sie unter den Wehen getrost ordentlich quetschen kann.

    Diese «Fremd-Unterstützung» während der Geburt hat sich nicht nur bewährt, sondern senkt nachweislich das Risiko für Mutter und Kind. Die Sterblichkeitsrate, das Risiko einer instrumentell unterstützten Geburt oder eines Kaiserschnitts, die Schmerzmittelgabe sowie die Anzahl der Wehenstunden sind bei Geburten mit Doula-Begleitung deutlich geringer.

    Ich unterstütze die Doula-Arbeit, denn eine kontinuierliche, positive, emotionale Unterstützung während der Geburt ist unglaublich wichtig. Zudem berichten Frauen, die mit Doulas gebären, von weniger negativen Geburtserfahrungen.

    Seit wann gibt es eigentlich Doulas?

    Der Begriff stammt aus dem Griechischen, bedeutet soviel wie «Dienerin» und ist seit ca. 1969 gebräuchlich. Früher war Gebären reine Frauensache und außer einer Hebamme war noch eine weitere Person zur Unterstützung dabei.

    In der westlichen Welt hat sich das in letzten 50 Jahren stark verändert, auch der Mann ist nun mit dabei. Grundsätzlich finde ich es gut und wichtig, dass Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sind.

    Leider erstarren aber viele Männer wie hypnotisierte Kaninchen, sobald Blut oder andere Körperflüssigkeiten sichtbar werden und sind gar nicht mehr fähig, ihren Frauen beizustehen. Dann kommt die Doula zum Zug, was auch viele Männer begrüssen, lastet so die Verantwortung nicht allein auf ihren Schultern.

    Ich habe eine Doula gefragt, warum sie sich zur Doula ausbilden ließ. Sie erzählte mir, sie habe sich bei ihrer ersten Geburt allein gefühlt, da die Hebamme nicht so viel Zeit hatte, ihr Mann wie gelähmt war und sie kaum unterstützen konnte. Er wollte es zwar, doch der Anblick seiner leidenden Frau machte ihn komplett hilflos.

    Sie mache ihm keine Vorwürfe, habe aber gemerkt, dass sie beim nächsten Mal eine zusätzliche Unterstützung möchte und bräuchte. Und so war bei ihrer zweiten Geburt eine Doula dabei. Ein riesiger Unterschied: Sie erlebte die Geburt als sehr positiv, trotz relativ langer Dauer.

    Und nach dieser positiven Erfahrung habe sie sich dazu entschieden, selber Doula zu werden. Mittlerweile hat sie vier Kinder und begleitet 5-7 Frauen pro Jahr durch die Geburt.

    Eine Doula bietet moralische Unterstützung im Kreissaal

    Ich persönlich schätze die Arbeit von Doulas im Gebärsaal sehr. Die moralische Unterstützung, die sie der Gebärenden bietet, ist in den meisten Fällen deutlich größer, als wenn sie alleine von ihrem Partner begleitet wird. Zudem integrieren Doulas meist auch den Mann besser in den Geburtsprozess.

    Noch nie hat mir eine Doula bei meiner Arbeit reingeredet. Ich nehme sie stets als positiv unterstützender Faktor für die Gebärende wahr und finde die Zusammenarbeit sehr spannend. Vor allem, wenn viel los ist und ich mehrere Frauen gleichzeitig bei der Geburt begleite, schätze ich eine Doula umso mehr.

    Eine Geburt ist ein extremes Ereignis und wenn eine Frau entsprechend adäquate, fachliche und emotionale Hilfe erhält, geht das meistens gut aus und bleibt als positives, schönes Erlebnis in aller Erinnerung.

    Eure Dayo  (Hebamme)

    Bist Du interessierst an dieser wundervollen Arbeit einer Geburtsbegleiterin? Wir bilden Doulas nach internationalen Standards aus. Nähere Informationen zu dieser sehr fundierten Ausbildung findest Du hier. Falls Du mindestens 15 Stunden pro Woche beschäftigt bist (und/oder gerade in Elternzeit), hast Du die Chance auf  eine Bildungsprämie/-scheck im Wert von 500 Euro. (Hinweis der Redaktion)

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  • Ultraschalluntersuchungen: Der gläserne Bauch – Der Palast des Kindes

    Ultraschalluntersuchungen: Der gläserne Bauch – Der Palast des Kindes

    Ultraschalluntersuchungen: In der Traditionell Chinesischen Medizin wird die Gebärmutter auch Palast des Kindes (Bao Gang) und das Kind der Kaiser genannt. Mit diesen Bezeichnungen wird das Mystische, heilige und wertvolle um das werdende Leben deutlich.

    Übertrage ich das nun in die westliche Sichtweise muss ich mich fragen, was ist das besondere an so einem Palast in dem ein Kaiser wohnt?! Es ist ein geschützter Ort, mit mystischen Geschichten, ein Rückzugsort und ab und an erhalten bestimmte Menschen eine Audienz und dürfen in das innerste vordringen.

    Ich kenne keinen Palast, der mit einem gläsernen Dach oder einer gläsernen Aussenwand versehen ist und transparent und durchsichtig für alle ist. Ebenso wie das Leben des Kaisers. Welcher Kaiser würde das auch wollen?

    Was machen wir aber genau mit unserem Palast, der Gebärmutter und ihrem Bewohner, dem Kaiser, dem Kind in der Schwangerschaft? Wir durchleuchten, untersuchen, schallen – wir versuchen einen gläsernen Bauch entstehen zu lassen in dem wir alles krankhafte, pathologische finden wollen, um es dann zu behandelt und gesund zu machen.

    Zunahme der Ultraschalluntersuchungen

    Aber ist es das, was ein Kaiser in seinem Palast braucht und sich wünscht? Aus einem Ultraschall am Ende einer Schwangerschaft mit niedriger Frequenz der Schallwellen wurde über nur wenige Jahre eine Ultraschallmanie. Aus festgeschriebenen (Mutterschaftrichtlinien) 3 Ultraschallen in der Schwangerschaft werden nun gefühlte 100.

    Es gab auch eine Veränderung der Frequenz der Schallwellen. Hier werden nun deutlich stärkere Frequenzen in den letzten Jahren eingesetzt ohne das es ein Risiko-Nutzen-Abwägung gibt.

    Tragbare Ultraschalleinheiten, Herztonüberwachungsgeräte für Zuhause komplimentieren das System der Überwachung, das nun auch 24 h zu Hause stattfinden kann. Die Gebärmutter ist der Palast des Kindes und gehört geschützt.

    Bis heute sind die Folgen der Ultraschalluntersuchungen nicht hinreichend erforscht. Die Forschungsergebnisse die es gibt, zeigen eine deutliche Beeinträchtigung des Ungeborenen und seiner Umgebung bei einer Ultraschallsitzung. Zu beobachten in der Praxis sind Kinder die sich die Hände vor das Gesicht halten und Anzeichen von Stress (heftige Bewegungen) deutlich zeigen.

    Weil die Bedenken nicht ausgeschlossen werden konnten, sind nach Ende 2020  3D Ultraschalluntersuchungen nicht mehr erlaubt. Sofern keine medizinische Notwendigkeit besteht.

    Absolute Sicherheit gibt es nicht

    Als Hebamme muss ich auf diese Risiken aufmerksam machen. Wir haben die Natur nicht im Griff. Auch eine völlige Überwachung bringt uns nicht mehr gesunde oder lebende Kinder. Im Gegenteil – Bindung heißt das Zauberwort.

    Wir müssen Vertrauen aufbauen und ja wir müssen auch unser Schicksal annehmen. Kaum ein Frauenarzt macht bei einer Vorsorge noch die Leopoldschen Handgriffe zur Lagebestimmung des Ungeborenen im Mutterleib. Er/sie benutzen lieber den Ultraschall. Wozu?

    Ist es nicht wunderbar mit dem Ungeborenen über die Bauchdecke zu kommunizieren? Diese kleinen Antworttritte auf meinen Kontakt. Dieses innehalten, welche Hände da nun auf dem Bauch liegen. Dieses sich in die Hand des werdenden Papas schmiegen.

    Nein, das reicht heute anscheinend kaum noch aus!

    Und ich verstehe die verunsicherten werdenden Mütter. Es wird suggeriert, dass es eine völlige Sicherheit mit Ultraschallvertrag, IGEL – Leistungen, Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsvorsorge, CTG Kontrollen usw. gibt. Dabei weiß jeder – es gibt keine Garantie auf ein lebendes, gesundes Kind.

    Also versucht doch den Palast, Palast sein zu lassen. Ein Ort der Ruhe, der Mystik und der Geborgenheit und kommt in Euer Vertrauen. Der Lebensplan ist schon längst geschrieben und ändern kann ihn auch kein Ultraschall mehr.

    Ein Beitrag von Anja Lehnertz (Babytalk-Hebamme)

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  • Hirnhautentzündung in der Schwangerschaft

    Hirnhautentzündung in der Schwangerschaft

    Zwischen Tod und neuem Leben

    Hirnhautentzündung – Schwangerschaft sollte neues Leben bedeuten. Schwanger sein ist Hoffnung und Vorfreude. Schwanger zu sein bedeutet einen kleinen Menschen zu beschützen; alles von ihm abzuwenden, was es Schädliches in der Welt gibt. Schwanger zu sein bedeutet, ein Kind zu umgeben und in Ruhe wachsen zu lassen.

    Ich selbst habe mich in der Schwangerschaft unverwundbar gefühlt. Ich habe mir die Sorgen gemacht, die sich, glaub ich, alle werdenden Mütter machen: Ist das Baby auch gesund? Ist es groß genug? Wird alles gut gehen? Und so weiter. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, dass es sein kann, dass mein Baby krank ist.

    Dass ich selbst krank werden könnte, damit hatte ich nie gerechnet. Eine Mama sollte stark sein und ihr Baby beschützen. Etwas anderes kam mir gar nicht in den Sinn.

    Doch dann kam der Morgen, an dem sich alles geändert hat

    Ich war in der 37. Schwangerschaftswoche. Ich wachte morgens mit schrecklichen Nackenschmerzen auf. Das kann schon mal passieren. Am Anfang hat sich alles normal angefühlt. Mein Mann fragte noch, ob ich mich auch um unsere Tochter kümmern könne oder ob er erst später zur Arbeit fahren sollte, um mich zu entlasten.

    Da dachte ich noch, es würde gehen. Aber das tat es nicht. Nach einer Stunde hatte ich das Gefühl, Fieber zu bekommen. Und überhaupt fühlte sich mein ganzer Körper anders an als sonst. Da stimmte etwas nicht. Das spürte ich ganz deutlich.

    Da wurde meine dreijährige Tochter wach und kam zu mir ins Bett gekrabbelt. Ich war kaum noch im Stande aufzustehen. Im Bett liegend rief ich meinen Schwiegervater an, der meine Tochter in den Kindergarten brachte.

    Die Kleine verstand die Welt nicht mehr. Ich muss mich nur ein bisschen hinlegen, dachte ich. Vielleicht geht es dann wieder. Eine andere Möglichkeit hatte ich ohnehin nicht. Aufstehen und zum Arzt fahren: dazu fehlte mir jegliche Kraft.

    Der Notarzteinsatz

    Die nächsten Stunden gingen irgendwie vorbei. Weil ich nicht zum Arzt fahren konnte, rief meine Mutter für mich den Notarzt. Noch schob ich meine Beschwerden auf die späte Phase der Schwangerschaft.

    Ich dachte darüber nach, ob es sich um eine sehr merkwürdige Form der Wehen handeln konnte. Es wurde von Stunde zu Stunde schlimmer. Das Gefühl von tausenden Nadeln in der Kopfhaut werde ich nicht mehr vergessen.

    Als der Arzt kam und mich untersuchte, war schnell klar: Ich konnte meinen Kopf zwar zur Seite, aber nicht mehr nach vorne auf die Brust bewegen: Das erste Anzeichen der Hirnhautentzündung.

    Und da kommt die Verzweiflung. Plötzlich hatte ich riesen Angst. Vor allem um mein Baby. Ich selbst hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens. Schlimmer als die Geburt und überhaupt als alles, was ich sonst erlebt hatte. Ich war am Ende. Aber zu diesem Zeitpunkt war es ja noch „nur“ eine Vermutung.

    Diagnose: Hirnhautentzündung

    Ein Krankenwagen brachte mich ins Krankenhaus. Eine Schwangere mit Hirnhautentzündung – das hatte hier noch niemand gesehen. Und wo gehörte ich jetzt eigentlich hin?

    Von der Notaufnahme kam ich in die neurologische Abteilung, zu Untersuchungen im ganzen Haus und schließlich auf die Entbindungsstation. Die Untersuchungen im Kreissaal haben mir zwar ein bisschen das Gefühl von Normalität gegeben. Gleichzeitig war es furchtbar:

    All die gesunden und starken werdenden Mamas. Und ich dazwischen, die ihrem Baby das Leben schwer macht. Das kleine Herz hat geschlagen, als müsste es einen Marathon absolvieren. Mein Fieber hat dem Baby ordentlich zugesetzt.

    Kranke Mama – gesundes Baby

    Mir ging es weiterhin schlechter. Ich konnte keinen Schritt mehr gehen und nahm alles nur durch einen Schleier wahr. Es folgten Untersuchungen, Rückenmark wurde entnommen und ich bekam jede Menge Medikamente.

    Mein Mann war mittlerweile da und gab mir Halt. Doch die Untersuchungen waren Kraft- und Nerven- raubend. Er hatte ehrlich Angst um mich. Und ich auch.

    Und wir hatten Angst um unser Baby. Viele Tests dauern mehrere Tage. Und die große Frage war:

    Wie kann das Baby am besten geschützt werden? Kann die Infektion das Baby erreichen? Wie kann sie aufgehalten werden? Wie schädlich sind die Medikamente für das Kind und welche Behandlung wäre nach der möglichen Geburt notwendig?

    Denn auch das war klar: Wenn sich mein Zustand nicht bald verbessern würde, wäre der Kaiserschnitt unausweichlich.

    Doch es wurde besser

    Mein Sohn erholte sich in den nächsten Stunden schnell und die Ärzte entschieden, dass er in der Fruchtblase am besten geschützt ist. Ich war erleichtert.

    Insgesamt musste ich zwei Wochen in der Klinik bleiben. Dutzende Flaschen Antibiotikum, Aciclovir und weitere Medikamente liefen mit Hilfe von Infusionen durch mich hindurch. Und auch durch den kleinen Körper in meinem Bauch.

    Ich hatte so ein unfassbar schlechtes Gewissen meinem Baby gegenüber. Die Einstichstellen an meinen Armen entzündeten sich wegen der aggressiven Medikamente und ich stellte mir vor, wie diese Medikamente erst meinem kleinen Sohn zusetzten.

    Ich war zunächst schwach, aber es ging von Tag zu Tag aufwärts. An einer Hirnhautentzündung kann man sterben oder auch schwere Folgeschäden davontragen. Doch für uns ging alles gut aus; der modernen Medizin und vielen hervorragenden Ärzten sei Dank.

    Die Tage im Krankenhaus in der Quarantäne, während derer meine Tochter mich nur vom Fenster aus sehen durfte, waren schlimm, aber sie gingen vorbei. Genau wie alles irgendwann vorbeigeht.

    Dass ich so schnell behandelt wurde, war ein echter Segen. Für mich und auch für den kleinen Till. Er blieb noch vier Wochen in meinem Bauch.

    Dass mein Körper zu schwach war um ihn richtig zu beschützen, dass er diese ganze Krankheit mitmachen musste, das war schwer für mich zu akzeptieren.

    Dass ich so viel Angst um ihn hatte, das prägt unser Verhältnis glaub ich heute noch. Auf der anderen Seite: Er hat sich nicht angesteckt, er ist gesund, fröhlich und überhaupt ein cleveres Kerlchen. Folgeschäden gibt es nicht.

    Vielleicht hat mein Körper ihn doch ein bisschen beschützt.

    Eure Katharina (Babytalk – Autorin)

    Beitragsfoto: Pressmaster / shutterstock
  • Mein positiver Schwangerschaftstest – Blogpararde

    Mein positiver Schwangerschaftstest – Blogpararde

    Heute eröffne ich eine neue Blogparade mit dem Thema „Mein positiver Schwangerschaftstest“, mit dem ich vor knapp fünf Jahren von meiner Tochter Viktoria erfuhr.

    Damals war ich in einer Tagesklinik mit Verdacht auf Depression. Mir war ständig übel, ich war müde, konnte mich kaum konzentrieren.

    Schwanger statt akute Depression

    Und ich konnte kaum essen. Für die Ärzte, die mich und meine mentale Vorgeschichte kannten, war die Diagnose klar, eine absolute akute Depression.

    Damals war ich auch überzeugt, dass dem so sei, schließlich ist der Winter für uns „Depris“ immer so ein Seiltanz. Nach einer Woche in der Tagesklinik kam dann Mittags mein Lieblingsessen: Lasagne!

    Und ich hob den Deckel des Tablets ab, und musste: brechen. Alleine der Geruch der Lasagne drehte in mir alles um. Eine Mitpatientin fragte aus Spaß: „Na, biste Schwanger?“

    Und ich kam ins Grübeln. Noch während des Mittagessens rannte ich ins Schwesternzimmer und bekam auch promt ein Gespräch beim Stationsarzt. Seine Reaktion bleibt mir wohl für den Rest meines Lebens ins Gehirn gebrannt:

    Mein positiver Schwangerschaftstest

    „Sie und schwanger? Na, es kann bei Patienten mit schweren Depressionen schon mal vorkommen, dass diese sich eine Situation einbilden, die ihr Leben auf den Kopf stellen würde…“.

    Aber eine Krankenschwester ließ mehr oder weniger aus „Spaß“ und zu meiner Beruhigung einen Test machen. Ich gab eine Urinprobe ab, die sie in das Labor schickte.

    Das Ergebnis sollte zwei Stunden später im Computer zu sehen sein. Besagte zwei Stunden später kam ich also ins Schwesternzimmer geschlichen und fragte nach dem Ergebnis.

    Sie ging noch scherzend zum Computer, suchte meine Akte und schluckte.

    „Frau Mondstein. – Sie sind schwanger!“

    Ich so: „Hehe, der (Scherz) war gut!“ mit einem unsicheren Zittern in der Stimme. Denn das, was der Arzt sagte, war gar nicht so verkehrt. Ich wünschte mir nichts sehnlicher als ein Kind.

    Eigentlich war ich mit dem Thema Kinderkriegen durch

    Aber nach einer Diagnose, nie Kinder bekommen zu können UND der Einnahme der Pille (und eines Antibiotikums^^Jaja, ich weiß…), war ich mit dem Thema Kinder eigentlich „durch“.

    Die Krankenschwester holte mich an den Computer, um mir zu zeigen, dass sie nicht scherzte und druckte mir das Laborergebnis aus. Ich saß erstmal überwältigt da und konnte gar nicht fassen, was da los war.

    Am Nachmittag holte mich der Papa von Püppilotta aus der Tagesklinik ab (die ich übrigens an diesem Tag noch verlassen konnte…) und war genau wie ich: überwältigt.

    Erst einmal wurde uns beiden abwechselnd heiß und kalt. Aber die Freude war definitiv absolut vorrangig.

    Übrigens folgten noch vier weitere positive Schwangerschaftstests aus der Apotheke. Und erst am folgenden Tag bei meinem Frauenarzt konnte ich es dann glauben: Ich war schwanger. Unfassbar und schwanger!

    positiver Schwangerschaftstest - Ultraschallfoto

    Mein positiver Schwangerschaftstest – Die Freude stand mir ins Gesicht geschrieben

    Als ich das Zimmer des Arztes verließ, stand es mir so ausdrücklich ins Gesicht geschrieben, dass mir eine Patientin im Wartezimmer direkt gratulierte. Und da kam mit einem mal die reine Freude in mir auf.

    Dieser folgten noch viele bange Stunden, in denen ich mich fragte, ob ich überhaupt reif genug sein würde (mit 25…), ob ich ein Kind glücklich machen könne und, und, und. Ich denke mit diesen Zweifel bin ich nicht allein, oder was meint ihr?

    Das war der Moment, in dem ich von Viktoria erfuhr. Ein Moment, der mein Leben und das vieler anderer Menschen sehr veränderte. Und einer der schönsten Momente meines Lebens:) Tja. Und nun ist dieser positive Schwangerschaftstest schon viereinhalb. Wahnsinn!

    Wie war es bei Euch? Wo und in welcher Situation habt ihr von Eurem Baby erfahren?

    Postet Eure Beiträge einfach hier in den Kommentar, wir werden diese dann verlinken.

    Liebe Grüße

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsbild: Africa Studio / shutterstock
    Foto2: Bunwit Unseree / shutterstock
  • Schwangerschaftssymptome sollte man nicht googeln

    Schwangerschaftssymptome sollte man nicht googeln

    Schwangerschaftssymptome: Welche Schwangere ist nicht sofort besorgt, wenn unerklärliche Schmerzen oder andere beunruhigende Zeichen des Körpers wahrgenommen werden?

    Auch ich war eine von den eher besorgten Schwangeren: Immer genau dann, wenn die Praxis meines Frauenarztes gerade nicht auf war, bekam ich Panik wegen irgendwelchen vermeintlichen Symptomen.

    Und ich hielt die aufkommende Verunsicherung nicht aus und suchte bei nach „Schwangerschaftssymptome“ bei Dr. Google.

    Auf Dr. Google greift man aus zwei verschiedenen Gründen zu:

    • entweder man möchte in der Tat zu einem Symptom gehörende Ursachen finden, also Bestätigung erhalten oder
    • man hat bereits mögliche Ursachen im Kopf und möchte gerne einen Beweis finden, der die eigene Vermutung widerlegt.

    Beides hilft in der Regel nicht.

    Ich gehörte meistens dank angefangenem Heilpraktikerstudiums zu denen, die bereits schlimme Ursachen im Kopf hatten…

    Ein Ziehen im Bauch kann zum Beispiel laut der schlauen Suchmaschine sowohl auf eine Wehe hinweisen oder einfach, und bei fast allen Schwangeren vorhanden, auf wachsende und strapazierte Mutterbänder.

    Grundsätzlich ist dem Drang, schnell eine beruhigende Antwort zu finden natürlich nichts entgegen zu setzen. Welche Mutter würde nicht zu jeder Zeit die Gewissheit haben wollen, dass alles in Ordnung ist? Dennoch können wir aus eigener Erfahrung und dem Rat diverser Ärzte folgendes raten:

    Google ist keine gute Idee vor allem bei der Suche nach „Schwangerschaftssymptome

    Man wird zu fast 100% beunruhigter als vorher.

    Viel besser als jedes technische Gerät, liebe Mamas, ist: EUER BAUCHGEFÜHL! Die Natur hat uns mit etwas ganz einzigartigem ausgestattet, und leider findet es heute ziemlich häufig nicht mehr ausreichend Gehör. Hört mal in Euch hinein.

    Ist da nicht ein Gefühl, das Euch sagt, das alles in Ordnung ist? Versucht mal mit dem Baby in Gedanken zu kommunizieren, knufft euren Bauch, hüpft ganz sachte. Kommt da nicht ein RUMPS aus dem Bauch?

    Überlegt Euch, was euch beruhigen oder entspannen könnte. Vielleicht ist es möglich Kontakt mit Euren Eltern aufzunehmen und ihnen Eure Sorgen mitzuteilen. Alles was euch entspannt, hilft Euch und somit Eurem Baby.

    Noch viel besser, aber leider heute nicht mehr immer möglich ist es natürlich, wenn man schon vom Anfang der Schwangerschaft an eine Hebamme an der Hand hat, die man kontaktieren kann. Diese kann einen professionellen Rat geben und WIRKLICH beruhigen:)

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsbild: George Rudy / shutterstock
  • Tipps für eine glückliche Schwangerschaft

    Tipps für eine glückliche Schwangerschaft

    „Neun Monate empfindest du nichts als pures Glück!“… Diese Erwartung scheint die Gesellschaft an Schwangere zu haben. Vor allem, wenn es um die Emotionen der werdenden Mutter während der Schwangerschaft geht.

    Aber ist dem wirklich so? Ist eine schwangere Frau neun Monate einfach nur glücklich? Schwimmt sie in einem Meer aus Endorphinen, rosa und hellblauem Babyglück?

    Sagen wir so: Wir würden es jeder Bald-Mama wünschen;) Aber mal ehrlich: Die Schwangerschaft ist alles andere als leicht. Zur Gewichtszunahme, die gegen Ende gewaltig zu schaffen machen kann, kommen vor allem Sorgen, Ängste und Zweifel.

    Was darf man ohne schlechtes Gewissen essen? Ist der eine Schluck vom Sekt des Partners jetzt schlimm? Und was hat das Zwicken im Unterleib zu bedeuten?

    Meidet Dr. Google

    Dr. Google ist der neue beste Freund einer Schwangeren. Und mit seinen uneindeutigen und Katastrophen prophezeienden Ergebnissen zugleich der größte Feind. Unter uns gesagt:

    Lasst es mit dem googeln sein. Es macht einen so verrückt, dass nicht nur Euer Stresspegel, sondern auch der des ungeborenen Kindes steigt. (mehr dazu … Klick) Hinweis der Redaktion.

    Besser ist es, zunächst einmal den Arzt eures Vertrauens zu kontaktieren. Am Wochenende kann man übrigens auch im Krankenhaus anrufen.

    Zur Beruhigung von allen Schwangeren, die wie ich dazu neigen, sich nicht zu trauen, Sorgen am Telefon anzusprechen: Ich habe gehört, dass man sich lieber mit direkten Fragen auseinander setzt als mit ergoogelten Katastrophen;)

    Veränderungen auf vielen Ebenen

    Die Lebenssituation ändert sich gewaltig. Die Paarbeziehung unterzieht sich einer rundum-Veränderung. Gerade beim ersten Kind wandelt sich das Leben mit einem mal ziemlich gewaltig.

    Und selbst wenn das Kind schon lang ersehnt ist, kann das Paare ganz schön auf den Kopf stellen. Deswegen heißt es: Nutzt die neun Monate der Schwangerschaft, die ihr habt, um Euch auf die neue Zeit einzustellen.

    Stöbert in Ruhe durch die Babyabteilungen, genießt die Vorfreude und vertraut auf Mutter-Natur: Jeder kann eine super Mama / ein super Papa sein, solange man sich selbst die Chance dazu gibt.

    Schwangerschaft Herz, Rosen und Schwangerschaftstest

    Hier nun ein paar konkrete Tipps für eine schöne Schwangerschaft:

    Wellness

    Gönnt Euch richtig schöne Auszeiten! Ein bisschen Wellness darf man seinem Körper, der gerade so großartiges schafft, ruhig gönnen! Ein schönes Wohlfühl-Bad oder eine Pediküre (die Füße haben so viel zu tragen, gerade gegen Ende der Schwangerschaft…), besonders leckere Teesorten. Alles was uns gut tut, ist nun besonders willkommen und kommt immer auch dem Baby zugute, welches die Entspannung ebenfalls zu spüren bekommt.

    Bequeme Kleidung

    Weiche und bequeme Kleidung ist ein absolutes MUSS, denn in der späteren Schwangerschaft mit einem „Kugelbauch“ muss man sich echt nicht von zwickenden Hosen oder kratzenden Pullovern nerven lassen.

    Gutes Essen in der Schwangerschaft

    Entschleunigen ist angesagt. Den Tee mal auf altbewährte Methode in einem Beutel ziehen lassen und die Teemaschine ignorieren. Ausgiebig Frühstücken! Regelmäßige Mahlzeiten sind ein wichtiger Energielieferant und sollten genug Zeit bekommen. Nicht zu viele Termine an einem Tag vereinbaren…

    Vermeidet Vergleiche mit anderen Schwangeren

    Keine Vergleiche mit anderen Schwangeren! Denn jede Mama ist einzigartig, kein Bauch gleicht dem anderen. Keine Schwangerschaft gleicht der anderen. Die Hochschwangere, die außer einer tollen Kugel aussieht wie ein Model, würde ihre Übelkeit gerne gegen ein paar Pfunde mehr eintauschen;)

    Genießt eure Zweisamkeit

    Nutzt die Zweisamkeit noch einmal so richtig ausgiebig! Einfach mal spontan Essen gehen, Schwimmen gehen ohne Riesenaufwand, spontane Städtetrips. All das wird die kommenden Jahre nicht mehr so einfach sein.

    Und je mehr Pluspunkte auf der positiven Seite des „Partnerschaftskontos“ stehen, umso leichter fällt es die Nachgeburtszeit mit den vielen Entbehrungen (vor allem für die Väter) gut zu überstehen.

    Fragt nicht Dr. Google zu eurer Schwangerschaft!

    Lasst Google oder Mütter-Foren bloß links liegen! Ihr wollt nicht wissen, was für Komplikationen es in einer von zehntausend Schwangerschaften gibt. Schon alleine das Lesen von Symptomen kann einen panisch werden lassen, obwohl es dem Baby total gut geht! Und die Angst überträgt sich auch auf das Baby – total unnötig!

    Fotoshooting

    Ein Fotoshooting und / oder Gipsabdruck vom Babybauch ist im achten Monat eurer Schwangerschaft eine wunderschöne Erinnerungsidee. Die Kunstfee Steffi verwandelt solche Abdrücke zu wahren Kunstwerken.

    Baby-Shower-Party in der Schwangerschaft

    Wie wäre es mit eine Babyshower-Party? Bei dieser kann man noch einmal mit den besten Freundinnen die Vorfreude teilen und ein paar Teile der Erstausstattung schenken lassen.

    Erstausstattung fürs Baby

    Im Bezug auf die Erstausstattung könnt ihr unsere Liste nutzen, die ihr bekommt, wenn man sich für den Newsletter (in der Sidebar oben) anmeldet. Darin steht auch, was ihr absolut NICHT braucht!

    So, dies sind ein paar Tipps, die ich als Mama an Euch weiter geben kann.

    Ich wünsche Euch eine wundervolle Schwangerschaft, genießt die neun Monate, sie gehen so schnell vorbei;)

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto: Inga Mezentseva / shutterstock
    Foto 2: Denise / pixelio.de
  • Was ist eine Doula?

    Was ist eine Doula?

    Habt ihr schon einmal von den DOULAS gehört?

    Wenn nicht, seid ihr nicht alleine, denn der Begriff der Doula ist im deutschsprachigen Raum noch recht unbekannt. Doulas sind die HELFENDEN ELFEN aller werdenden Mamas.

    Und in anderen Ländern bereits so etabliert, dass sie nicht mehr wegzudenken sind. Auch wir wussten bis vor kurzem mit diesem Begriff nichts anzufangen.

    Wie oft hat man schon der großen Enttäuschung gehört, wenn die Freude über die Geburt in dem medizinischen Ablauf versunken ist, und gar nicht oder nur sehr wenig wahrgenommen wurde.

    Dabei stellt sich uns die Frage, ist denn die Geburt nicht DAS LEBENSEREIGNIS schlechthin? Und gehört es nicht dazu, dass sie dann im Kreissaal auch als solches zelebriert wird?

    Sollten liebevolle Worte an die werdenden bzw. frisch gebackenen Eltern nicht selbstverständlich sein?

    Leider ist in den meisten Krankenhäusern diese Atmosphäre verloren gegangen. Die personellen Strukturen erlauben es kaum einer Hebamme noch, ständig bei ihren Patientinnen zu bleiben, oder alle paar Minuten nach ihnen zu schauen.

    Und von den Ärzten brauchen wir gar nicht erst reden (und das soll um Himmels Willen keine Verurteilung sein, denn diese haben es sich ja auch nicht so ausgesucht!).

    Hebamme und Doula am Bett einer Gebärenden

    Aber wäre es nicht sehr, sehr angenehm, eine Begleitung zu erfahren, die kontinuierlich bei der werdenden Mutter bleibt, und neben den medizinischen Versorgungen alles andere Rund um die Geburt begleitet?

    Nie wieder das Gefühl des „Verlorenseins“ im Kreissaal? Dann kann eine Doula eine rettende Hilfe sein.

    Welche Aufgaben hat eine Doula?

    Doulas begleiten werdende Familien während der Geburt auf nicht-medizinische Art und Weise, sie begleiten insbesondere mental und durch ihre persönliche Erfahrung. Dabei ersetzt eine Doula keine Hebamme.

    Insbesondere während der Geburt bleiben sie bei den werdenden Eltern, und haben keine anderen Patienten, um die sie sich kümmern müssen. Ganz besonders möchten sie den werdenden Eltern Ängste nehmen.

    Denn gerade im Kreissaal trauen sich viele Frauen nicht, alle ihre Fragen zu stellen, da sie schnell das Gefühl haben, das medizinische Personal zu stören oder zu „nerven“.

    Um Doula zu werden, müssen die „helfenden Elfen“ einige Bedingungen erfüllen:

    Sie sind in jedem Falle selber Mütter, denn diese Erfahrung ist sich nicht durch ein Studium oder eine Lektüre anzueignen, und sie haben eine Ausbildung absolviert, in der sie alles wesentliche rund um die Geburt lernen.

    In mehreren Praktika sammeln sie zudem noch weitere Erfahrungen in Kreissaal und in Hebammenpraxen.

    Um an eine kompetente Doula mit fachgerechter Ausbildung zu gelangen, gibt es Verzeichnisse der einzelnen Ländern. Nachfolgend findet ihr die Verzeichnisse für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Was sagen die Hebammen?

    Die Hebammen haben zur Unterstützung durch eine Doula übrigens sehr geteilte Meinungen. Viele sehen Doulas als „Konkurrenz im Kreissaal“ und sind ihnen gegenüber eher skeptisch.

    In einem Artikel der Kölnischen Rundschau ist ein Beispiel einer sehr schönen Zusammenarbeit beider Seiten aufgeführt.

    Die Hebamme sagt hier:
    „Für mich war das zunächst auch etwas Neues. Ich empfand es aber schnell als schöne Ergänzung.“ Die steigenden Anforderungen und schweren Bedingungen für Hebammen überforderten den Beruf, so die (Hebamme und) fünffache Mutter:

    „Da ist es schön, wenn man nicht alleine dasteht und die Familien zusätzlich mental unterstützt werden.“ (siehe Kölner Rundschau – Artikel )

    Demnach ist die Kombination von Hebamme und Doula für alle Seiten sehr praktisch, und alle profitieren davon. Es gibt nur einen Nachteil an der ganzen Sache: Die Kosten werden nicht einmal anteilig von den Kassen übernommen…

    Eine Begleitung mit Rufbereitschaft, mehreren Treffen und der Beratung kostet um die 400 € je nach Anzahl der Treffen etc.

    Eine Doula kann die ganze Geburtsatmosphäre retten, vor allem in der heutigen problematischen Situaltion in vielen Geburtskliniken.

    Sie ist wie eine beste Freundin, die auch dann noch den Nerv hat, das Personal auf Situationen aufmerksam zu machen, wenn man als Elternpaar unter der Geburt nicht mehr bis zehn zählen kann…

    Wir geben allen werdenden Mamas den Tipp: Lasst euch von eurer Familie, diese wunderbare Geburtsbegleitung schenken. Wir können diese Idee nur empfehlen.

    Bist Du an dieser erfüllenden Arbeit einer Geburtsbegleiterin interessiert? Die Babycoach-Akademie bildet Doulas nach internationalen Standards aus. Weitere Informationen zu unserer sehr fundierten Ausbildung findest Du hier. Falls Du mindestens 15 Std. pro Woche beschäftigt bist, hast Du die Chance auf  eine Bildungsprämie/-scheck im Wert von 500 Euro. (Hinweis der Redaktion)

    Unter dem folgenden Link findet ihr einen Beitrag einer Hebamme zur Zusammenarbeit mit einer Doula.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto:  ALPA PROD / shutterstock
    Foto 2: Tyler Olson / shutterstock