Schlagwort: Frühchen

  • Osteopathie beim Baby – Geburtsberichte einer Mutter

    Osteopathie beim Baby – Geburtsberichte einer Mutter

    Osteopathie beim Baby: Im folgenden Beitrag berichtet eine Leserin von ihren komplikationsreichen Schwangerschaften und Geburten und wie ihren Kindern Osteopathie Behandlungen halfen.

    Die Geburt meiner Tochter

    Meine  Tochter wurde im Oktober 2013 bei 40+6 per Kaiserschntt geholt. Warum? Makrosomie und Verdacht auf einen Wasserkopf. Zudem hatte ich noch eine schwere Symphysenlockerung und eine Stauniere.

    Die Geburt wurde montags eingeleitet, doch es haben sich keine wehen gebildet. So wurde der KS Termin für Donnerstagmorgen geplant.

    Mittwochnachmittags fingen die Wehen dann aber an und man hat den KS auf Mittwoch vorverlegt bzw. der Arzt kam um 16:30 und meinte sofort in den OP .

    Um 17:07 kam meine Tochter mit 4380g, 56 cm und 37,5 cm Kopfumfang auf die Welt. Ein Wasserkopf wurde nicht bestätigt.

    Circa um die 6. Lebenswoche meiner Tochter wurde festgestellt, dass sie sich kaum bewegt und den Kopf nur auf der linken Seite abliegt. (Dies kann ein Hinweis auf das KISS-SYNDROM sein, Hinweis der Redaktion.) Meine Hebamme meinte dann, wir sollten Mal einen Osteopathen aufsuchen.

    Haben wir dann auch sofort gemacht. Eine Sitzung und das Kind konnte sich bewegen und den Kopf endlich drehen. Seit dem war sie wie ausgewechselt, fing an neugierig zu werden und zu reagieren, wenn wir sie angesprochen haben.

    Die Geburt meines Sohnes

    Mein Sohn wurde im Mai 2018 per eilige Sectio in der 34+2 Schwangerschaftswoche geholt. Geplant war dieser KS allerdering bei 38+1 wegen meinem Geburtstrauma im letzten Jahr (Zwillingstotgeburt in der 23+4. aufgrund eines Fetofetales Transfusionsyndrom.

    (Abgekürzt FFTS, Synonym Zwillings-Syndrom; englisch twin-to-twin transfusion syndrome, ist eine vergleichsweise seltene, aber in ihren Auswirkungen in der Regel sehr schwerwiegende Durchblutungs- und Ernährungsstörung von eineiigen Zwillingen.

    Sie tritt speziell bei Schwangerschaften mit eineiigen Zwillingen auf, die sich einen Mutterkuchen (Plazenta) teilen. Hinweis der Redaktion, Quelle). 

    Dies war einer der Gründe, warum mein Sohn so früh geholt wurde.

    Der Grund warum mein Sohn in der 34+2 geholt wurde, war eine angehende Plazentaablösung und ein Fetomaternales Transfusionsyndrom (FMT).

    (Blutübertritt vom Fetus in den Kreislauf der Mutter; meist infolge Verletzung der Blutkapillaren der Mutterkuchenzotten (z.B. bei Placenta praevia, anlässlich geburtshilflicher operativer Eingriffe, bei vorzeitiger Plazentalösung; kann zu einer lebensgefährlichen Anämie des Kindes führen, aber auch zur Sensibilisierung der Mutter i.S. einer Rhesus-Inkompatibilität, Hinweis der Redaktion, Quelle.)

    Mein Sohn wurde mit 3260g, 49cm und 34,5 cm Kopfumfang um 22:10 geboren.

    12 Tage auf der Intensivstation

    Er lag anschließend 12 Tage wegen Blutarmut (HB von 5), eingefallener Lunge und Bildung eines Stresshormones (welches zu Organversagen führen kann) auf der Intensivstation.

    Er wurde 48 Stunden mit Morphin „stillgelegt“ und wir mussten bangen, dass er es überlebt und nicht zu seinen Brüdern geht. Gott sei Dank hat er sich super gemacht und ist jetzt 10 Wochen alt.

    Wir haben relativ schnell fest gestellt, dass er auch nur zu einer Seite guckt, diesmal nach links, dadurch hatte sich auch schon sein Kopf verformt. Er konnte die Arme nicht an den Körper anlegen und hatte die Beinchen immer am Körper angezogen. Sie waren auch alle sehr steif, was man beim Umziehen immer wieder merkte.

    Er überstreckt sich enorm. Teilweise fand er nicht mehr in den geraden Zustand zurück, so dass ich ihn beruhigen und helfen musste. Er war nachts sehr unruhig, weinte sobald man ihn ablegte und war ruhig, sobald ich ihn auf dem Arm hatte.

    Er spuckte sehr viel, ist aber kein Speikind. Dafür kam alles sehr viel später nach dem Trinken wieder hoch und lief einfach nur raus.

    Osteopathie bei Säuglingen - Die 5 häufigsten Gründe mit Säuglingen zu einem Osteopathen zu gehen

    Osteopathie beim Baby – Besuch beim Osteopathen

    Die Behandlungsmöglichenkeiten sind vielfältig und nach einer Geburt „immer“ sinnvoll, da die Kräfte, die auf den Körper der Mutter und des Babys  einwirken extrem sind.

    In der 8. Lebenswoche waren wir auf Anraten von seinem Kinderarzt bei einem Osteopathen. Mein Sohn hatte diverse Dornfortsätze ausgerenkt, durch das schnelle rausheben beim Kaiserschnitt.

    Zudem hatte er ein verdicktes Zwerchfell, was auf seinen Magen drückte und Sodbrennen auslöste. Daher kam sein Schreien im Liegen.

    Einer seine Dornfortsätze war direkt in der Mitte der Wirbelsäule verschoben, wodurch er seine Ärmchen und Beinchen nicht frei bewegen konnte.

    Dieser klappte ihn quasi einmal in der Mitte zusammen. Beim Einrenken stöhnte er auf und seine Arme und Beine fielen an den Seiten „runter“.

    Verbessert durch den Besuch hat sich auch sein Verhalten. Er schläft auch Mal im Laufstall, trinkt besser, stößt auf ohne zu spucken und ohne es später Retour zu geben.

    Er hat nun auch regelmäßig Stuhlgang, bewegt seine Arme und Beine, und Überstreckt sich nicht mehr so arg. Ende September haben wir noch einen Termin. Ich kann nur jeder Mutter „Osteopathie beim Baby“ empfehlen.

    Meine Empfehlung an KS Mütter

    Ich kann jeder KS Mutter nur dazu raten, selber mindestens einmal einen Osteopathen aufzusuchen.

    Während und nach den Schwangerschaften war ich jeweils einmal da. Und mindestens einmal habe ich ihm die Kinder vorgestellt.

    Mein Sohn hat so schrecklich geschrien, dass mir ganz mulmig war. Was ja eigentlich auch klar war. Er hatte Schmerzen, seit dem Termin nur noch „Gemecker“ bei Hunger oder wenn ein Pups quer saß.

    Ich bereue beide Kaiserschnitte absolut nicht. Erstens, weil mir der erste ein gesundes Kind und zweitens der nachfolgende ein lebendes Kind geschenkt hat.

    Glücklicherweise stelle ich mir auch nie vor, wie man mir die Kinder aus dem Körper zerrte oder ich irgendwas verpasst habe.

    Die Geburt ist bzw. war für mich nur ein relativ kleines Erlebnis, was ich mit meinen Kindern hatte. Für mich zählt es, sie aufwachsen zu sehen, nicht wie sie zur Welt kamen.

    Ich würde alle Geburten wieder so machen, auch die Zwillinge auf natürlichem Weg.

    Eine Babytalk-Leserin

    Beitragsfoto: Dmitry Naumov / shutterstock
    Pinterest: Dmitry Naumov & bmf-foto.de / shutterstock
  • Interview mit Dr. Ulrich Chefarzt einer Frühchen – Station

    Interview mit Dr. Ulrich Chefarzt einer Frühchen – Station

    Viele Eltern werden von heute auf morgen mit der Geburt eines Frühchen konfrontiert, mit der erstmal nicht gerechnet wird:

    Sie werden früher als erwartet Eltern.

    Bis kurz vor der Geburt geht man davon aus, eine normale Geburt und eine perfekte Schwangerschaft zu haben.

    Oft ist das aber leider nicht so, aus vielen verschiedenen Gründen kommt das Baby zu früh. Ein Frühchen zu bekommen, ist eine Situation, die  viele Eltern verzweifeln lässt und oft ist man mit den Umständen komplett überfordert.

    Zum Thema Frühchen und Frühgeborene habe ich ein Experteninterview mit Dr. med Florian Urlichs, Chefarzt der Neonatologie St. Franziskus Hospital in Münster und Facharzt für Kinder und Jugendmedizin geführt.

    Arzt auf der Frühchen Intensivstation, Traumjob?

    Sie sind Arzt auf der Frühgeborenen Intensivstation, war das ihr Traumjob? Oder wie sind Sie dazu gekommen?

    Ich habe in Stuttgart während des Praktischen Jahres die Neonatologie kennen und lieben gelernt. Ich war fasziniert von der Vielfältigkeit der Arbeit und den Möglichkeiten am Beginn des Leben zu helfen. Der Umgang mit diesen Themen und das Vorbild meiner damaligen Kollegen hat es mir immer zum Traumjob gemacht.

    Wie lange arbeiten Sie bereits in diesem Beruf?

    Ich arbeite seit 14 Jahren in der Kinderheilkunde und bin seit 4 Jahren hier Chefarzt am St Franziskus Hospital.

    Neben all den schönen Dingen, umgeben von den kleinen Kämpfern zu sein, gibt es auch viele negative Erfahrungen.

    Was war Ihr schlimmster Moment in Ihrer beruflichen Zeit?

    Es gibt nicht einen Moment, der der Schönste oder der Schlimmste war. Es gab viele bedrückende, emotionale und traurige Momente und noch mehr wunderschöne und Glücksmomente. Aber ich habe sie alle immer als Teil meines Lebens und meines Berufes (meiner Berufung) gesehen und als solche akzeptiert. Es gehört alles dazu und vielleicht half mir das, damit umzugehen.

    Wie geht man als Arzt am Besten damit um?

    Das man immer Mensch dabei ist und nicht nur Arzt. Als Mensch lasse ich dies zu und an mich heran um mit den tieftraurigen oder himmelhochjauchzenden Momenten umzugehen.

    Frühchen Dr. med Florian Urlichs, Chefarzt der Neonatologie St. Franziskus Hospital in Münster bei der Untersuchung eines Frühchens

    Eltern-Mitwirkung in der Betreuung

    Die Betreuung der Eltern vor Ort, gehört ebenfalls dazu, wie können Eltern konstruktiv mitwirken, um ihren Kleinen „zu helfen“?

    Die Eltern werden, wenn möglich schon vor der Geburt durch unser Team so an ihr Kind herangeführt, wie zum Beispiel durch die präpartale (vorgeburtliche) Bindungsförderung und präpartale Schwesternsprechstunde, indem sie möglichst in alles eingebunden werden.

    Nach der Geburt geht die psychologische Betreuung der Eltern durch die Bindungsförderung weiter, indem die Eltern ab der Geburt an ihre Kinder durch Bonding, Berührung, mit den Kindern sprechen/vorlesen herangeführt werden. Später geschieht dies durch die Einbindung in die Pflege und Versorgung und ganz wichtig in die Känguruh-Pflege.

    Die Eltern-Kind Beziehung steht während der gesamten Phase neben der gesundheitlichen Behandlung/Pflege im Vordergrund und ist wichtiger Bestandteil der Entwicklungsförderung.

    So werden wichtige Momente und Ereignisse in der Entwicklung der Frühchen für die Eltern durch Bilder, Fußabdrücke und einer Art Tagebuch festgehalten.

    Mitwirkungsmöglichkeiten der Frühchen Eltern

    Sind grundsätzlich alle Eltern dazu bereit, gewisse Maßnahmen zur Mitwirkung zu treffen, oder gibt es da auch Berührungsängste?

    Natürlich gibt es Berührungsängste, aber diese werden versucht möglichst Schritt für Schritt abzubauen, so dass Eltern und Kind immer mitgenommen werden und diesen Weg der Entwicklung selber gehen können.

    Wie wird bei Ihnen die Problematik solcher Berührungsängste gelöst?

    Die Eltern werden Schritt für Schritt an ihre Kinder herangeführt und von Anfang an in alle Ereignisse und Maßnahmen/Entscheidungen eingebunden.

    Zwischen Frühchen unterscheidet man nochmals in Extremfrühchen. Ab wann ist ein Baby ein Extremfrühchen?

    Man muss da nach Gestationsalter (Zeitraum einer Schwangerschaft) und dem Gewicht unterscheiden. Bei Kindern mit einem Gewicht von unter 1500g spricht man von Frühchen. Von Extremfrühchen spricht man bei Babys, die mit einem Gewicht unter 1000g oder unter der vollendeten 28. SSW geboren werden.

    Spätfolgen von Frühchen

    Die Angst von Spätfolgen ist immer da, aber welche sind konkret möglich? Oder welche sind ab einer bestimmten Woche eventuell sogar garantiert?

    Konkret sind bei Geburt, egal in welcher Schwangerschaftswoche keine Spätfolgen vorhersagbar. Die Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, entscheidend ist aber die Förderung und der Bindungsstatus der Mutter für eine positive Entwicklung. Auch bei Extremfrühchen an der Grenze der Lebensfähigkeit ist es möglich, dass sich diese normal entwickeln.

    Wie werden die Eltern auf Spätfolgen vorbereitet?

    Mit den Eltern werden die Entwicklungsmöglichkeiten, die von einer schweren Behinderung bis zu einer ganz „normalen“ Entwicklung reichen immer wieder, genauso wie die Förderungsmöglichkeiten, mit viel Zuversicht gebend und Mut machendthematisiert.

    Was kann man gegen gewissen Spätfolgen im späteren Verlauf unternehmen? Gibt es Förderungen?

    Das hängt sehr von der Art der Probleme des Kindes ab. Gegen manche Spätfolgen kann man wenig unternehmen. Man kann die Kinder aber mit Physiotherapie, Ergotherapie, Lerntherapie, Logopädie, Motopädie in ihrer Entwicklung unterstützen. Und vor allem auch die Familie psychologisch unterstützen und auf ein Leben mit einem Extremfrühgeborenen vorbereiten.

    Und zum Schluss, kann man irgendwann sagen „Ein Frühchen ist nun aus dem Schneider?“ also sprich ab einem gewissen Alter sieht/merkt man das Frühchen-Sein, dem Kind nicht mehr an?

    Das hängt auch von der Entwicklung ab und die verläuft die ganze Kindheit ab und die ist eigentlich nie wirklich abgeschlossen.

    Yvonne

  • Wenn das Baby als Frühchen geboren wird

    Wenn das Baby als Frühchen geboren wird

    „Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind ist ein Frühchen!“

    Mein Kind ist ein Frühchen. Was das konkret bedeutet, wissen Eltern im vorab nicht. Schließlich setzt man sich in der Schwangerschaft ungern mit „Problemthemen“ oder möglichen Krankheiten auseinander.

    Alles soll perfekt ablaufen und die Geburt soll möglichst eine Bilderbuchgeburt werden.

    Bei vielen Schwangeren, einschließlich mir selbst, lief es allerdings nicht so perfekt, plötzlich heißt es „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind eine Frühchen Mama!“.

    Und dann steht man völlig überfordert mit der Situation da, dass das Kind, früher als geplant gekommen ist.

    Die meisten Kinder müssen um ihr Überleben kämpfen, viele schaffen es nicht, oder haben später bleibende Schäden. Das muss aber nicht immer so sein. Wir sind zum Glück mit einem mehr als blauen Auge davon gekommen.

    Es ist aber nicht nur für die kleinen Helden ein Kampf, sondern auch von den Eltern erfordert dies schwere Schritte, die gemeistert werden müssen.

    Als Mutter genießt du kaum, oder gar kein Wochenbett. Viele Eltern haben längere Fahrtzeiten zur Klinik und im allgemeinen bist du als Elternteil mit der Materie völlig überfordert.

    Man hat Sorgen, Ängste, aber auch Hoffnung. Man wird vom Glück umarmt, aber auch von der Trauer überwältigt.

    Die Gefühle auf der Frühchen-Station

    Als ich auf der Intensivstation ankam, hatte ich zitternde Knie. Es war beunruhigend. All die lauten Maschinen. Überall Menschen in blauen Kitteln. Teilweise hinter einem Mundschutz versteckt.

    Es roch nach Desinfektionsmitteln. Trotz der piependen Geräusche herrschte Stille, anders als auf der Station mit all den Mamis und ihren weinenden Babys im Beistellbett.

    Es war einfach nur beängstigend still. Und da lag er, im Inkubator, kaum sichtbar hinter den vielen Kabeln. Ich war schockiert, das sollte also mein Kind sein? Ich soll Mama sein? Kaum zu glauben…

    Ich tat mir anfangs unwahrscheinlich schwer ein direktes Muttergefühl zu empfinden. Es ist nun mal einfach anders. Schließlich bekommen viele Mütter, gerade bei Notfall- OP’s ihr Kinder im OP nicht zu Gesicht.

    Nach der OP in getrennten Zimmern, wartet man auf den Moment endlich laufen zu können. Meist vergehen dabei Tage.

    Im Vergleich dazu, haben normal gebärende ihre Kinder direkt nach der Geburt, auf der Brust liegen. Deshalb ist es umso wichtiger für Frühgeborene Eltern eine Bindung aufzubauen!

    Was dabei hilft, eine Bindung zu seinem Kind aufzubauen

    Habt keine Scheu eure Babys anzufassen. Mit Hilfe des Personals schafft ihr das! Die Versorgung des Babys ist auch eure Aufgabe und sie ist wichtig. Denn hier, wirst du Schritt für Schritt zur Mutter.

    Anfangs war ich überfordert, nervös und sehr ängstlich. Ich konnte doch nicht so ein kleines Wesen an Kabeln angeschlossen wickeln, geschweige denn anziehen.

    Doch, ich konnte! Ich wuchs über mich hinaus und war stolz. „Ich war Mama und konnte mein Baby selbst versorgen“. Ein tolles Gefühl und aus meiner völlig überforderten Hilflosigkeit, entwickelte ich immer mehr ein Selbstbewusstsein, welches ich definitiv dringend nötig hatte.

    Für meine anfangs nicht vorhandenen Muttergefühle, hat mir das Känguruhen, dass Kuscheln mit dem Früchten auf der Brust, sehr geholfen. Es stärkte die Bindung zwischen mir und meinem Kind.

    Mir selbst gab es jedes mal aufs Neue Kraft und meinem Kleinen tat es ebenfalls gut.

    Es ist die Zeit, in der du die ganzen Monitore um dich herum vergisst, es gibt dann nur dein Baby und dich.

    Und wenn ihr am Abend wieder nach Hause fahren müsst, ohne Kind…seid nicht traurig! Eure Frühchen sind die kleinsten, aber auch größten Kämpfer, die es gibt. Und ein bisschen Loslassen und Vertrauen in eure Babys müsst ihr haben.

    Sie schaffen es und mit diesem Gefühl fahrt ihr jeden Abend nach Hause und am nächsten Morgen seid ihr wieder einen Schritt näher an der Entlassung. Diese Einstellung half mir ungemein die Zeit zu überstehen. Mit ihr fuhr ich fast zwei Monate lang, jeden Tag 60 km.

    Natürlich gab es auch bei uns in dieser Zeit viele schwere Momente, Rückschläge und sehr viele Tränen. Ich glaube, dass Wichtigste ist, Kraft aus seinen kleinen Helden zu schöpfen.

    Heute ist der Räuber über ein Jahr alt und Mama kann ihn kaum aufhalten, so auf Zack ist der kleine Mann. Ein richtiges Schlitzohr 😉

    Yvonne

    Beitragsbild: Maesse Photography / shutterstock
    Pinterest: Yobro10 / Getty Images Pro