Schlagwort: Ängste in der Schwangerschaft

  • Schwangerschaften in Zeiten von Corona und anderen Krisen

    Schwangerschaften in Zeiten von Corona und anderen Krisen

    und wie man diese begegnen sollte

    In den aktuellen Zeiten der Corona – Pandemie ist eine Schwangerschaft alles andere als unbeschwerlich. Auch wenn Schwangere und Babys nicht zur Risikogruppe dieses Virus gehören, ist diese Zeit mit vielen Ängsten und Unannehmlichkeiten verbunden.

    In der Schwangerschaft spielen bzw. fahren die Hormone und somit die Gefühle der werdenden Mutter eh schon Achterbahn. Dies in Kombination mit den Kontaktsperren, insbesondere den begrenzten Kontakt mit dem Vater unter der Geburt bzw. nach der Geburt, die Angst vor dem Verlust von Angehörigen (Eltern) und Zukunftsängsten, wie jetzt in der Zeit der Corona Pandemie, sind ein eher unbekömmlicher (wenn auch alkoholfreier) Cocktail.

    Nach den Gesetzen der Natur werden in Zeiten von Gefahr und Nahrungsmangel eher keine Nachkommen gezeugt und ich bin gespannt, ob sich dies in der Geburtenrate im nächsten Jahr 2021 zeigt.

    Ängste in der Schwangerschaft

    Da Embryos die Gefühle der werdenden Mutter und nicht selten auch die des Vaters wahrnehmen, werden sie wohl viel Angst fühlen. Ängste führen immer zu Verspannungen und dies kann in den letzten Wochen der Schwangerschaft dazu führen, so dass es dem Baby erschwert wird sich kopfüber ins Becken zu drehen.

    Wie umgehen mit Ängsten in der Schwangerschaft?

    Auch wenn es sowieso wichtig ist mit dem werdenden Baby zu sprechen, ist es bei ängstlichen Gefühlen umso wichtiger. Auf keinen Fall sollte die schwangere Frau probieren ihre Ängste und Sorgen wegzudrücken oder zu überspielen. Denn diese werden vom Embryo trotzdem wahrgenommen. Viel hilfreicher ist es diese auszudrücken, ganz nach dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“.

    Sich seine Ängste einzugestehen, beinhaltet zumindest teilweise schon das Vertrauen diese bewältigen zu können. Sowie jeder bewusst genommener tiefer Atemzug bei Angst ein Ja zum Leben bzw. ein sich größer machen als die Angst beinhaltet.

    So kann die werdende Mutter, dass Kind in ihrem Bauch sagen, dass es gerade eine schwierige Zeit ist und sie ab und zu immer wieder Angst bekommt. Doch dass sie nicht allein ist und sich freut, es in ihre Arme zu nehmen und ihr bestes geben wird es zu schützen und zu nähren. Und dass sie diese Zeit gemeinsam gut überstehen werden und es dann auch wieder leichter werden wird. Dabei hilft es sich diese gemeinsame Zeit so schön und plastisch wie möglich vorzustellen.

    Umso stärker wird es das Gefühl von Verbunden- und Geborgenheit mit jedem Austausch stärken.

    Um diese Ängste nicht immer wieder zu schüren, sollte man sich nicht jeden Tag die neuesten Nachrichten anhören und es sich stattdessen so „gemütlich“ wie möglich in dieser Zeit zu machen und wenn schon kein persönlicher Kontakt mit Freunden und Eltern möglich ist, sich per Telefon oder Internet auszutauschen. Und wenn immer möglich Spaziergänge in einem nahe gelegenen Wald machen!!! Bewegung ist das Heilmittel gegen Depressionen schlechthin und zu dem die beste Vorbereitung für die Geburt.

    Wir wünschen allen Schwangeren trotz Corona eine wunderschöne Kugelzeit und eine sichere und schöne Geburt!

    Euer Deva Babytalk-Team

    Beitragsfoto: AntonioGuillem / Getty Images Pro
  • Ängste in der Schwangerschaft

    Ängste in der Schwangerschaft

    Eine Schwangerschaft ist etwas wunderschönes. Alleine das Gefühl des positiven Schwangerschaftstest, ist einmalig. Ich weiß es bei allen Schwangerschaften noch ganz genau. Dieses überglückliche Gefühl zu wissen, dass neues Leben in einem wächst. Aber mit dem wachsenden Bauch, wächst auch die Angst. Angst das etwas nicht stimmen könnte.

    Angst etwas falsches zu essen oder zu tun und vielleicht auch die Angst vor der Geburt. Dies ist aber vollkommen in Ordnung. Auch wenn nicht viele darüber reden, oder es immer vorgelebt wird das eine Schwangerschaft nur Glück und positive Gefühle hervorruft. So ist es auch vollkommen in Ordnung Angst zu haben.

    Ich habe diese Ängste auch, oft mehr als mir lieb ist. Gerade in Hinblick auf die Geburt habe ich viele Ängste. Werde ich eine gute Hebamme haben, sind gute Ärzte im Krankenhaus? Werde ich das alles durchstehen und vor allem wird es meinem Baby gut gehen.

    Es sind viele Gedanken die einen in der Schwangerschaft beschäftigen. Ganz wichtig ist es aber diese ernst zu nehmen und sich selber zu beruhigen. Ich habe zum Beispiel einen Termin in 2 Krankenhäusern gemacht. Diese bieten Info Abende wo man einen Teil der Ärzte, Schwestern und Hebammen kennen lernen kann.

    Außerdem wird der Kreissaal und die komplette Entbindungsstation gezeigt. Dies beruhigt wirklich sehr. Wir konnten unsere Fragen vor Ort und ohne Stress stellen. Ebenso konnte ich mir einen Eindruck davon verschaffen, wie die Entbindung hier ablaufen kann.

    Es war für uns wirklich sehr informativ und wir haben uns tatsächlich für ein Krankenhaus entschieden welches vorher gar nicht auf unserer Liste stand. Es ist zwar 10 Minuten weiter entfernt, aber es hat uns mit der Umgebung und der Professionalität der Ärzte absolut überzeugt.

    Angst, weil man auf einige Dinge keinen Einfluss hat

    Sind wir mal ehrlich eine Schwangerschaft wie im Bilderbuch gibt es nur sehr selten. Oftmals muss man auch mal zwischendurch ins Krankenhaus, weil etwas nicht stimmt, oder man zumindest das Gefühl hat das etwas nicht okay ist. Mir erging das öfter so.

    Da tasten plötzlich wildfremde Menschen an Stellen rum, wo man nun mal nicht eben jeden hin lässt. Aber egal wie unangenehm diese Situation auch ist, so macht man es schließlich für sein Kind.

    Ein weiterer Tipp kam von meiner Hebamme, sie sagte mir ich solle jeden noch so kleinen Gedanken aussprechen. Egal ob er nun negativ oder positiv ist. Mit meinem Partner über meine Ängste sprechen, denn oftmals konnte er mich schon mit ein paar Sätzen beruhigen.

    Denn gerade am Anfang der Schwangerschaft war ich wirklich mit manchen Sachen überfordert. Da half mir aber auch meine Frauenärztin sehr. Sie gab mir eine Liste mit Nahrungsmitteln auf die ich in der Schwangerschaft verzichten sollte. Wenn ihr euch also unsicher seid, was ihr essen dürft und was nicht, fragt lieber nach.

    Es gibt keine dummen Fragen in der Schwangerschaft

    Ich habe gelernt, gerade in der Schwangerschaft, gibt es keine blöden Fragen. Denn jede Frage die eine werdende Mama beschäftigt sollte ernst genommen werden.

    Was mich außerdem sehr beruhigte war der Geburtsvorbereitungskurs. Dort traf ich andere Mamas und konnte mich endlich richtig austauschen. Denn dort merkte ich das ich mit meinen Ängsten nicht alleine war. Das sogar Mamas die das dritte oder vierte Kind erwarteten genau die gleichen Ängste und Sorgen hatten wie ich.

    Genau dieser Austausch machte mir Mut und seid dem bin ich wieder etwas entspannter.

    Dies soll jetzt nicht heißen das eine Schwangerschaft nur aus Sorgen und Ängsten bestehen soll. Ganz und gar nicht. Es soll aber zeigen, dass wenn ihr solche Ängste oder negative Gedanken habt, dies vollkommen okay ist. Es gibt Wege diese Gedanken positiv zu beeinflussen und euch die Ängste zu nehmen.

    Sorgen machen, geht eben schon in der Schwangerschaft los und endet wahrscheinlich ein ganzes Leben lang nicht. Denn auch wenn die Kinder größer sind, werden wir Mamas aber auch Papas, uns immer Gedanken um unsere Kinder machen.

    Trotzdem ist es wichtig so positive Gedanken wie möglich zu haben. Macht euch nicht wegen Kleinigkeiten verrückt und genießt jeden Moment. Denn so innige Momente mit eurem Kind im Bauch, wird es nach der Geburt nicht mehr geben.  Dafür werden umso mehr andere innige und liebevolle Momente außerhalb des Bauches folgen.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    Beitragsfoto: Syda Productions / shutterstock