HYPNOBIRTHING Ausbildung zur Kursleiterin

HYPNOBIRTHING Ausbildung zur Kursleiterin

, Juli 18, 2019

Wie kam ich auf das Thema „Hypnobirthing“?

HypnoBirthing Ausbildung: Eigentlich wollte ich mich nur für einen redaktionellen Beitrag im Netz über HypnoBirthing informieren. Bis dato war das Thema für mich eher ein esoterisches Ding. Und, obwohl ich in meiner Schwangerschaft mit Viki damals (vor sieben Jahren) das Buch mehrmals empfohlen bekam, beschäftigte ich mich nie näher damit. Zu sehr war ich davon überzeugt, dass es sich nur um einen kurzen Trend handelt.

Die Geburt verlief folgendermaßen: Durch mein Unwissen und keinerlei Selbstvertrauen widersprach ich nicht eine Sekunde dem Kaiserschnitt, der eigentlich nur der bequemste Weg für die Geburtsabteilung war, um doch noch das Ende des EM-Spiels Deutschland gegen Italien 2012 sehen zu können … Leider.

Als meine Recherchen begannen, wurde mir klar, dass es sich bei HypnoBirthing keineswegs um eine Modeerscheinung handelt. Vielmehr ist es die perfekte Geburtsvorbereitung, um die Tore zu einer selbstbestimmten Geburt, die einem Geburtsfest gleicht, zu öffnen. Und das nicht mit Hokuspokus, sondern durch die Vermittlung von Wissen rund um die Geburt sowie Entspannungs- und Hypnosetechniken.

Denn je entspannter die Mutter unter der Geburt ist, desto leichter fällt es dem Baby und dem Körper der werdenden Mutter, den Weg für das Baby frei zu geben und dem instinktiven Geburtsverlauf eine Chance zu geben.

Daraufhin bekam ich das Thema HypnoBirthing nicht mehr aus dem Kopf. Es ploppte ständig in meinem Kopf auf: Darüber will ich mehr wissen!

Nach und nach wuchs aus dem Wunsch nach mehr Wissen der Wunsch, Schwangeren solch ein Geburtsfest zu ermöglichen. Bei uns im Münsterland sind viele Geburten von Interventionen und Erfolgsdruck belastet …

Die Suche nach einem passenden HypnoBirthing Ausbildungsort

Meine Suche im Internet hatte zur Folge, dass ich zunächst den Eindruck bekam, dass HypnoBirthing auch als Online-Kurs für zwanzig Euro „zu haben“ ist, wodurch meine Erwartungen schnell gegen Null gingen.

Doch dann landete ich auf die Homepage der HypnoBirthinggesellschaft Europa und tauchte in eine Welt ein, die mich nicht mehr loslässt:)

Da ich generell dazu neige, alles Mögliche richtig intensiv lernen zu wollen und meine Tätigkeit als Geburtsdoula nach einer Methode schrie, meinen Mamas einen guten Geburtsvorbereitungskurs anbieten zu können, ertappte ich mich wochenlang dabei, wie ich immer wieder und wieder die Listen durchforstete, Wann und Wo ich diese Ausbildung zum HypnoBirthing-Kursleiter absolvieren könnte.

Diese Ausbildung wird in einigen Städten angeboten: Unter anderem wurde zeitnah ein Seminar in Düsseldorf angeboten.

Nur war diese bereits in wenigen Wochen, wodurch ich meine Chancen, dort teilnehmen zu können gegen Null rechnete. Schließlich musste ich die Gebühr für die Ausbildung erstmal ansparen, und das schien nach meinem „Anschlag“ auf Devas Auto derzeit nahezu unmöglich:(

Das Thema lässt mir keine Ruhe …

Und trotzdem wanderten meine Finger immer wieder am Handy die Seite mit den Ausbildungen hoch und runter, die bei mir rund um die Uhr geöffnet war. Sogar NACHTS starrte ich diese Seite an, da in mir förmlich etwas danach schrie, mich dort anzumelden.

Irgendwann erzählte ich Deva von meinem neuen „heimlichen Traum“. Und er überraschte mich mit der Aussage: Wenn wir es irgendwie bezahlt bekommen, dann: MACH!“ Ich werde es dann anschließend erlernen.

Einige Emails mit dem Sekretariat der Gesellschaft später trudelte dann meine Anmeldebestätigung ein. Ich hatte es wirklich getan, ich war für den Juli-Kurs in Düsseldorf angemeldet!!!!:)

Immer wieder schlug mein Herz höher, wenn ich daran dachte, bald in die wunderschöne Welt des HypnoBirthings eintauchen zu dürfen. Gleichzeitig aber wuchs in mir eine irrsinnige Angst davor, vier Tage lang zu pendeln und nicht in meinem vertrauten zu Hause zu sein … Das ist so eine seltsame Phase bei mir: Ich leide bereits an Heimweh, wenn ich nur nebenan im Büro sitze …

Die HypnoBirthing Ausbildung

Endlich war es soweit.
Der erste Tag der Ausbildung war da und ich stieg morgens früh um fünf in den Zug Richtung Düsseldorf. Ich war super aufgeregt! Wie werden wohl die Dozenten sein? Wie die anderen Teilnehmer? Lauter Fragen schwirrten durch meinen Kopf. Auch, ob ich die Folgetage eine Stunde später zu Hause los könnte, wenn ich den Weg vom Hauptbahnhof bis zum Hotel kennen würde. Leider war dies nicht der Fall, denn das Hotel war über 30 Minuten vom Bahnhof entfernt und es gab keinen Zeitpuffer.

Zu meinem Glück konnte ich dank einer Teilnehmerin aus dem Kurs die Folgetage bereits in Duisburg bei ihr ins Auto steigen, wodurch sich meine Mammutanreise deutlich reduzierte (DANKE nochmal!!!).

Als ich dann endlich am Ausbildungsort ankam, waren schon eine Hand voll anderer Teilnehmer und die zwei Ausbilder Sydney Sobotka und Julia Maak anwesend. Alle waren mir auf den ersten Blick super sympathisch und irgendwie hatte ich prompt das Gefühl in einem Zauberland gelandet zu sein.

HypnoBirthing Ausbildung - Seminarraum

Das endete sich auch nicht mit den 15 weiteren Teilnehmern, die kurze Zeit später eintrudelten. Alle waren total herzlich, was bei einer Gruppe von 20 Frauen (plus Lehrerin) ja nicht immer gegeben ist;)

Das Seminar

Schon der erste Tag hüllte mich in eine Wolke aus purer Freude und Neugier. Ich lernte so unfassbar viel und sah auch einige Geburtsvideos, in denen HypnoBirthing zur Anwendung kam und die Geburt tatsächlich einfach atemberaubend eindrucksvoll werden ließ.

Die Tage vergingen wie in einem Rausch, zu guter Letzt war ich trotz der sehr anstrengenden Fahrerei wirklich traurig, dass der Kurs vorbei war. Ich verließ die Ausbildung überglücklich und möchte am liebsten sofort der ganzen Welt HypnoBirthing nahebringen.

HypnoBirthing Ausbildung

Es ist plausibel und mit ein wenig Übung für alle Eltern umsetzbar. HypnoBirthing hat absolut nichts mit den spektakulären Hypnosesendungen aus dem Fernsehen zu tun und kann unter anderem dafür sorgen, dass kaum bis gar kein Schmerzmittel benötigt wird, da die Mutter die Geburt nicht mehr aus der Position einer „Ausgelieferten“ erlebt.

Die Eltern erfahren in einem HypnoBirthing Kurs, was unter der Geburt mit dem Körper passiert. Und wie wunderbar die Natur das Gebären eingerichtet hat. Dies stärkt das Vertrauen in die Geburt der werdenden Eltern. Dank der erlernten Selbsthypnose-Techniken, die auch der Partner übrigens aktiv begleitet und unterstützt, schaffen es die Mütter zu entspannen.

Ich empfehle wirklich ALLEN werdenden Eltern, in einen HypnoBirthing-Kurs zu investieren. Denn man investiert in das Geburtserlebnis schlechthin und legt dem Kind eine wichtige, positive Grunderfahrung in die Wiege: Ich schaffen es (allein) und darf in meinem Tempo geboren werden. Bzw. für die Mutter: Ich habe es geschafft und mein Kind selbstbestimmt geboren:)

Liebe Grüße und nochmals: Danke an Sydney und Julia und alle Teilnehmer für diese tiefgründige und lebensverändernde Ausbildung!

Eure Mira

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