Mein positiver Schwangerschaftstest – Blogpararde

18. März 2017 -



Heute eröffne ich eine neue Blogparade mit dem Thema „Mein positiver Schwangerschaftstest“ mit dem Schwangerschaftstest, mit dem ich vor knapp fünf Jahren von meiner Tochter Püppilotta erfuhr.

Damals war ich in einer Tagesklinik mit Verdacht auf Depression. Mir war ständig übel, ich war müde, konnte mich kaum konzentrieren.

Schwanger statt akute Depression

Und ich konnte kaum essen. Für die Ärzte, die mich und meine mentale Vorgeschichte kannten, war die Diagnose klar, eine absolute akute Depression.

Damals war ich auch überzeugt, dass dem so sei, schließlich ist der Winter für uns „Depris“ immer so ein Seiltanz. Nach einer Woche in der Tagesklinik kam dann Mittags mein Lieblingsessen: Lasagne!

Und ich hob den Deckel des Tablets ab, und musste: brechen. Alleine der Geruch der Lasagne drehte in mir alles um. Eine Mitpatientin fragte aus Spaß: „Na, biste Schwanger?“

Und ich kam ins Grübeln. Noch während des Mittagessens rannte ich ins Schwesternzimmer und bekam auch promt ein Gespräch beim Stationsarzt. Seine Reaktion bleibt mir wohl für den Rest meines Lebens ins Gehirn gebrannt:

Positiver Schwangerschaftstest

„Sie und schwanger? Na, es kann bei Patienten mit schweren Depressionen schon mal vorkommen, dass diese sich eine Situation einbilden, die ihr Leben auf den Kopf stellen würde…“.

Aber eine Krankenschwester ließ mehr oder weniger aus „Spaß“ und zu meiner Beruhigung einen Test machen. Ich gab eine Urinprobe ab, die sie in das Labor schickte.

Das Ergebnis sollte zwei Stunden später im Computer zu sehen sein. Besagte zwei Stunden später kam ich also ins Schwesternzimmer geschlichen und fragte nach dem Ergebnis.

Sie ging noch scherzend zum Computer, suchte meine Akte und schluckte.

„Frau M. – Sie sind schwanger!“

Ich so: „Hehe, der (Scherz) war gut!“ mit einem unsicheren Zittern in der Stimme. Denn das, was der Arzt sagte, war gar nicht so verkehrt. Ich wünschte mir nichts sehnlicher als ein Kind.

Eigentlich war ich mit dem Thema durch

Aber nach einer Diagnose, nie Kinder bekommen zu können UND der Einnahme der Pille (und eines Antibiotikums^^Jaja, ich weiß…), war ich mit dem Thema Kinder eigentlich „durch“.

Die Krankenschwester holte mich an den Computer, um mir zu zeigen, dass sie nicht scherzte und druckte mir das Laborergebnis aus. Ich saß erstmal überwältigt da und konnte gar nicht fassen, was da los war.

Am Nachmittag holte mich der Papa von Püppilotta aus der Tagesklinik ab (die ich übrigens an diesem Tag noch verlassen konnte…) und war genau wie ich: überwältigt.

Erst einmal wurde uns beiden abwechselnd heiß und kalt. Aber die Freude war definitiv absolut vorrangig.

Übrigens folgten noch vier Schwangerschaftstests aus der Apotheke. Und erst am folgenden Tag bei meinem Frauenarzt konnte ich es dann glauben: Ich war schwanger. Unfassbar. Aber schwanger!

Ultraschallbilder von Föten

Die Freude stand mir ins Gesicht geschrieben

Als ich das Zimmer des Arztes verließ, stand es mir so ausdrücklich ins Gesicht geschrieben, dass mir eine Patientin im Wartezimmer direkt gratulierte. Und da kam mit einem mal die reine Freude in mir auf.

Dieser folgten noch viele bange Stunden, in denen ich mich fragte, ob ich überhaupt reif genug sein würde (mit 25…), ob ich ein Kind glücklich machen könne und, und, und. Ich denke mit diesen Zweifel bin ich nicht allein, oder was meint ihr?

Das war der Moment, in dem ich von Püppilotta erfuhr. Ein Moment, der mein Leben und das vieler anderer Menschen sehr veränderte. Und einer der schönsten Momente meines Lebens:) Tja. Und nun ist dieser positive Test schon viereinhalb. Wahnsinn!

Wie war es bei Euch? Wo und in welcher Situation habt ihr von Eurem Baby erfahren?

Postet Eure Beiträge einfach hier in den Kommentar, wir werden diese dann verlinken.

Liebe Grüße

Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

Beitragsbild: Africa Studio / shutterstock
 Foto2: Bunwit Unseree / shutterstock

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