Schwangerschafts-Symptome sollte man nicht googeln

15. March 2017 -



Welche Schwangere ist nicht sofort besorgt, wenn unerklärliche Schmerzen oder andere beunruhigende Zeichen des Körpers wahrgenommen werden?

Auch ich war eine von den eher besorgten Schwangeren: Immer genau dann, wenn die Praxis meines Frauenarztes gerade nicht auf war, bekam ich Panik wegen irgendwelchen vermeintlichen Symptomen.

Und ich hielt die aufkommende Verunsicherung nicht aus und fragte Dr. Google.

Auf Dr. Google greift man aus zwei verschiedenen Gründen zu:

  • entweder man möchte in der Tat zu einem Symptom gehörende Ursachen finden, also Bestätigung erhalten oder
  • man hat bereits mögliche Ursachen im Kopf und möchte gerne einen Beweis finden, der die eigene Vermutung widerlegt.

Beides hilft in der Regel nicht.

Ich gehörte meistens dank angefangenem Heilpraktikerstudiums zu denen, die bereits schlimme Ursachen im Kopf hatten…

Ein Ziehen im Bauch kann zum Beispiel laut der schlauen Suchmaschine sowohl auf eine Wehe hinweisen oder einfach, und bei fast allen Schwangeren vorhanden, auf wachsende und strapazierte Mutterbänder.

Grundsätzlich ist dem Drang, schnell eine beruhigende Antwort zu finden natürlich nichts entgegen zu setzen. Welche Mutter würde nicht zu jeder Zeit die Gewissheit haben wollen, dass alles in Ordnung ist? Dennoch können wir aus eigener Erfahrung und dem Rat diverser Ärzte folgendes raten:

Google ist keine gute Idee! Man wird zu fast 100% beunruhigter als vorher.

Viel besser als jedes technische Gerät, liebe Mamas, ist: EUER BAUCHGEFÜHL! Die Natur hat uns mit etwas ganz einzigartigem ausgestattet, und leider findet es heute ziemlich häufig nicht mehr ausreichend Gehör. Hört mal in Euch.

Ist da nicht ein Gefühl, das Euch sagt, das alles in Ordnung ist? Versucht mal mit dem Baby in Gedanken zu kommunizieren, knufft euren Bauch, hüpft ganz sachte. Kommt da nicht ein RUMPS aus dem Bauch?

Überlegt Euch, was euch beruhigen oder entspannen könnte. Vielleicht ist es möglich Kontakt mit Euren Eltern aufzunehmen und ihnen Eure Sorgen mitzuteilen. Alles was euch entspannt, hilft Euch und somit Eurem Baby.

Noch viel besser, aber leider heute nicht mehr immer möglich ist es natürlich, wenn man schon vom Anfang der Schwangerschaft an eine Hebamme an der Hand hat, die man kontaktieren kann. Diese kann einen professionellen Rat geben und WIRKLICH beruhigen:)

Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

Beitragsbild: Elnur / shutterstock

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